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1

Donnerstag, 2. Januar 2014, 12:30

Probleme mit BR 96 und Bogenweichen mit 1394/1550mm Radius

Hallo zusammen,

nach langem suchen habe ich endlich eine BR 96 von Märklin erstanden. Leider wurde meine Freude sofort getrübt :( . Die Lok entgleist beim Durchfahren der Märklin Bogenweichen (59085 bzw. 59086, 1394/1550mm). Egal in welcher Fahrtrichtung. Am Herzstück wandert das außen liegende Rad der ersten Achse nach oben und es kommt dadurch zum Entgleisen. Der Radlenker kann dies leider nicht verhindern. Wer kennt das und was kann ich machen, dass die Lok die Weichen sauber durchfährt. Leider konnte ich beim Märklin-Service bisher niemand erreichen.
Ich werde versuchen die Situation mit einer Minikamera aufzunehmen und das Video später hier einstellen.

Freundliche Grüße
Klaus
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2

Donnerstag, 2. Januar 2014, 12:48

Hallo Harley600,
eventuell mal das Innenmaß der betroffenen Achsen vermessen. Märklin hat da manchmal schon mal großzügige Toleranzen. Hier wäre 39,8 mm angesagt.
Wenn das nicht hilft, könnte man über die Radlenker erst mal zum Test ein dünnes Kupferblech formen.
MfG. Berthold

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3

Donnerstag, 2. Januar 2014, 13:43

Erste Charge?

Hallo Harley600 - Gute Fahrt mit Spur 1 ins Jahr 2014!

Es sollte eruiert werden ob angesprochene Bogenweiche nicht eine *unglückliche* aus der ERSTAUSLIEFERUNG ist.
Zu erkennen am Versatz von Herzstück zu Radlenker. Damals ist so ziemlich alles engleist was genau auf diesem Modell fuhr.
Es war anno 2008 od. 2009 wenn ich mich recht erinnere....

Aber wie bbenning schrieb, Radsatzinnenmaß ist schon mal ein guter Ansatzpunkt. l.G.
Federzungen-Weichen mit Format!

4

Donnerstag, 2. Januar 2014, 16:36

Hallo zusammen,

danke für die schnellen Antworten. Das Radinnenmaß liegt zwischen 39,8 und 40mm. Da ich die Weichen erst vor 3 Wochen gakauft habe, dürften es keine sein aus einer Produktion von 2007 oder 2008, außer Märklin hat die Weichen von damals noch auf Lager liegen. Der Händler hat die Weichen extra bei Märklin bestellt. ich möchte aber sicher gehen und habe 3 Bilder von einer Weiche gemacht.

mfg
Klaus
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5

Donnerstag, 2. Januar 2014, 19:09

Hallo zusammen,

wer hat eine BR 96 von Märklin (55961) oder auch in der Länderbahnausführung und fährt damit über Bogenweichen von Märklin 59085 und 59086 (Radius 1394 und 1550mm)? Bitte Erfahrungen mitteilen.

mfg
Klaus
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6

Freitag, 3. Januar 2014, 08:58

Es zwickt

Guten Morgen Klaus

So eine Einzelachse die schiebt sich bald mal durch eine Lücke. Man könnte jetzt so dem Foto nach keinen Fehler erkennen.
Interessant wäre, wenn man einen zweiachsigen Wagen mit langem Radstand (Ro10) einfch mal mit der Hand durch die Weiche schiebt.

Durch das lange Fahrgestell stehen die starren Achsen mitsamt den Rädern in einem steilen Winkel zur Fahrtrichtung.
Sollte es dabei etwas zwicken dann fehlt irgendwo Luft...

Die Seitenverschiebbarkeit der Achsen einer großen Mallet-Lok wie der 96er wäre hier auch noch mal zu begutachten.
Sie sollte auch den 1020er Radius packen, aber auf den dafür vorgesehenen Weichen sind die Rillenweiten viel breiter als es hier bei dieser Bogeweiche ist.

L.G. Peter
Federzungen-Weichen mit Format!

7

Freitag, 3. Januar 2014, 09:57

Guten Morgen Peter,

danke für Deine Ausführungen. Ich denke auch das es durch die 4 starren Achsen des vorderen Drehgestells der 96er zu einem zu steilen Winkel am Radlenker kommt und dadurch das erste Rad durch die Drehbewegung und die Reibung nach oben wandert. Dadurch überspringt das am Herzstück laufende Rad die Herzstücklücke und es kommt zum Entgleisen. Ich kann es auf Grund der Einbaulage meiner Weichen nicht genau beobachten. Ich habe aber noch zwei baugleiche Bogenweichen und werde diese Heute auf einem freistehenden Tisch aufbauen um so ein gutes Blickfeld auf die Abläufe unter dem Fahrgestell zu erhalten. Die alten Märklin-Weichen mit 1020mm Radius durchfährt die Lok ohne Probleme, sogar im Gegenbogen.

Ich werde heute noch mal bei Märklin anrufen. An den Weichen möchte ich vorerst nichts verändern, da ich davon ausgehe dass die Weichen auf die Verwendbarkeit mit den von Märklin vertriebenen Loks geprüft sind. Wenn die Weichen für die 96er nicht geeignet wären, dann müsste dies in der Weichenbeschreibung erwähnt werden.
Es ist aber so, dass auch andere meiner Loks von Märklin Probleme mit diesen Bogenweichen haben und ich nur in Langsamfahrt darüber fahren kann.

mfg
Klaus
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8

Freitag, 3. Januar 2014, 10:37

Noch nix neues

Hallo zusammen,

von Märklin gibt es erst wieder nächste Woche technische Informationen.
Ich habe eine Donnerbüchse von Hand über die Weiche geschoben und es ist so, wie breits auch von Peter vermutet, das Rad klemmt wegen der Schrägstellung am Radlenker.

mfg
Klaus
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9

Freitag, 3. Januar 2014, 11:16

Es ist aber so, dass auch andere meiner Loks von Märklin Probleme mit diesen Bogenweichen haben und ich nur in Langsamfahrt darüber fahren kann.


Hallo Klaus,

bei mir war es eine KISS 45er die permanent entgleiste. Aber nur, wenn die Lok in den innernen Bogen (also 1394 mm) fahren sollte.

Ich habe daraus gelernt und bei meiner aktuell im Bau befindlichen Anlage habe ich diese Bogenweichen nur als Ausfahrweichen im Einsatz, da machen sie anscheinend keinerlei Probleme? (auf den Tisch klopf ...)

Die BR 96 steht ja auch noch auf meiner Haben-Will-Liste, daher beobachte ich Deine Erkenntnisse hier mit großem Interesse!


Viele Grüße,

Kalle

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10

Freitag, 3. Januar 2014, 12:15

Hallo,
man sollte auch noch die Spurweite direkt an der Herzstückspitze messen. Hier muss auch bis zur gegenüberliegender Schiene 45mm zu messen sein.
Es darf also nicht weniger sein, eher etwas mehr (wie beim Original).
Es kann auch noch eine schwergängige Achsverschiebung eine Rolle spielen. Das würde dann ev. sogar zum Aufsteigen führen trotz richtiger Radführung.
Also auch das mal überprüfen.
Dann könnte die Flügelschiene im Herz selbst etwas zu eng anliegen, so dass die meist breiteren Lokräder gar nicht die erforderliche Schrägstellung erreichen und verklemmen = führt auch zum Aufsteigen.

Kann man eigentlich nur mit ausgebauter Lokachse wegen der genauen Sichtbarkeit testen.
MfG. Berthold

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11

Freitag, 3. Januar 2014, 12:33

Zu Lang und zu Eng

Mahlzeit, Klaus.

Ich habe mir erlaubt aus einem Deiner Bilder die richtige Korrektur wie es für dieses Modell funktional ist darzustellen.
Das Bild mit der ROTEN Linie zeigt Dir wo die Engstelle ist, exakt einen Schwellenschacht zu früh! Da kannst Du maximal mit kurzen Zweiachsern rüber.
Das Bild mit der Grünen Linie und den schemenhaften geänderten inneren Radlenker zeigt Dir wie es physikalisch funktioniert. Der Radlenker wird von oben Plan abgefräst.
Ein neuer Radlenker geformt, mit neuen Bohrungen zur Befestigung dann funktioneirt es. Auf diese Weise habe ich vor Jahren schon einigen Anwendern die Weiche umgebaut.
Dabei kommt an der Vis-a-vis-Seite auch ein neuer Radlenker. Dann passt das auch optisch zusammen. Es müssen auch die Radlenker eine größere *Ausrundung* haben,
dann laufen Modelle geschmeidig rüber, in beide Richtungen!
Guckst Du Bilder. L.G. Peter
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Federzungen-Weichen mit Format!

12

Freitag, 3. Januar 2014, 14:52

Hallo Peter,

das mit den Bildern ist gut gemacht. Komme noch darauf zurück.
Die Sache mit den Radlenkern ist einleuchtend. Ich werde mich aber noch bis Dienstag in Geduld üben bis ich mit Herrn Ölse von Märklin gesprochen habe. Der Umbau selbst ist kein Problem. Fräsmaschime ist vorhanden. Den Radlenker aus MS-Blech zu biegen und neu verbohren ist auch kein Problem.

Ich habe mit der 96er in den letzten Stunden so ziemlich alle Weichenkombinationen ausprobiert. Sogar auf den alten Hübner-Bogenweichen (1075) mit 1020mm Radius läuft die Lok sauber durch. Auf den 15° Weichen, der 15° Kreuzung und dem Hosenträger ohne Probleme. Sogar auf den alten 22,5° Weichen (4 Stück hintereinander im Gegenbogen) gab es keine Probleme.

Es ist schade dass hier der Hersteller nicht nachbessert oder einen entsprechenden Hinweis veröffentlicht. Mir ist schon klar, dass ein solcher Hinweis den Verkauf der Bogenweichen evtl. etwas behindern würde, aber es würde sich mancher Ärger und auch Zeitverlust verhindern lassen. Wenn der Hersteller geschrieben hätte dass man mit der 96er die Weichen nicht sauber befahren kann, ohne einen Umbau vorzunehmen, hätte ich die Weichen auch gekauft. Was tut man nicht alles für lange Bahnhofsgleise. ;)

mfg
Klaus
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Heinz

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13

Freitag, 3. Januar 2014, 16:21

hallo Klaus

die nächsten bilder bitte mal kleiner halten und an die forumsteilnehmer denken die keine schnelle leitung haben

bei bildgröße von ca. 200kb kann man auch alles erkennen

gruss heinz

14

Freitag, 3. Januar 2014, 16:35

es gibt wohl verschiedene Herzstück-Versionen...

Hallo Klaus,
auch ich bin über diese Problematik gestolpert, zwei offene Märklin-Güterwagen laufen in den Bogenweichen auf den Herzstücken auf und entgleisen. Auch ich habe das Radsatzinnenmaß überprüft und keine Auffälligkeiten gefunden, abgesehen davon das nur die beiden 2-achsigen Güterwagen entgleisen - ein 4-achsiger Kesselwagen läuft mit leichten Zwängen durch. Bei meinem Händler konnte ich dann bei einer anderen Weiche eine andere Herzstückversion in Augenschein nehmen - ich nehme an, es ist die neuere aktuelle Version mit verschmälerten Herzstücken. Auch eine etwas andere Materialoberfläche ist feststellbar. Ich habe versucht zwei Fotos hochzuladen auf denen der Unterschied recht gut sichtbar sein sollte.

Ich hoffe geholfen zu haben - viele Grüsse vom Hatze
»Hatze« hat folgende Bilder angehängt:
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15

Freitag, 3. Januar 2014, 17:42

Hallo Hatze,

danke für die Bilder.

Ich habe definitiv Weichen wie auf dem Bild "Version1". Die Frage ist nun, ob das Problem auch bei dem Herzstück wie in "Version2" zu sehen auftritt. Ich bin gespannt welche Lösung Märklin vorschlägt. Die meisten meiner Loks und auch die meisten Wagen klemmen zwischen Radlenker und Schiene. Auch die Donnerbüchsen klemmen, obwohl sich hier der Lagerbock der Radachse etwas um die Hochachse drehen kann und durch die Federkinematik der Klauenkupplung gesteuert wird.
Nach meinen bisherigen Erkenntnissen wird es wohl darauf hinauslaufen die Radlenker zu ändern.

Freundliche Grüße
Klaus
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16

Freitag, 3. Januar 2014, 18:05

Hallo,
genau das hatte ich ja versucht, zu erklären, dass die Flügelschiene des Herzstückes nicht genug Raum für Schiefstellung der Achse zulässt.
Deshalb wird "Version2.jpg" die GUTE Version sein, ich würde versuchen, das abzuklären mit dem Händler und umtauschen lassen.
MfG. Berthold

17

Freitag, 3. Januar 2014, 18:32

Ich bedanke mich auch für die Bilder. So ein Mist: Habe 7 Bogenweichen (davon 4 noch nicht verbaut). Von den 7 Stück sind 3 "faule" dabei mit dem Herzstück Version 1.0.
Und das, obwohl ich alle Gleise erst im letzen Jahr nagelneu gekauft habe!

War wohl "Lagerware".

Weiss jemand, ob Märklin die Weichen problemlos tauscht? Naja, Klaus wird's rausfinden ... schonmal Danke!

Viele Grüße,

Kalle

18

Samstag, 4. Januar 2014, 17:21

Servus Kalle,

ich hoffe dass ich nächste Woche eine Klärung mit Märklin erreichen kann. Es ist mir nur nicht klar, wenn es keine alternative zu den verbauten Weichen gibt, was Märklin mir anbieten kann. Ich werde es erleben und berichten.
Meine Gedanken gehen aber schon ganz andere Wege. Ich könnte auch den Gleisplan ändern und den Anschluß zum BW weiter weg vom Bahnhof legen (Platzgewinn) und statt der 4 Bogenweichen einen Hosenträger mit 15° Weichen einbauen. Möglich wäre es auch auf die Bogenweichen von KM1 zu warten, in der Hoffnung dass diese keine Probleme mit der BR 96 und anderen Loks machen. Also Möglichkeiten gibt es genug. ;bahn;
Sollte noch jemand etwas zu diesem Thema beitragen können, dann bitte hier melden und mitteilen. Danke. :)

mfg
Klaus
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Sonntag, 5. Januar 2014, 00:03

Problemlösung seitens Märklin ??

Hallo Klaus,

ich will Dir ja nicht den Glauben an die Problemlösung seitens des "Marktführers" nehmen, aber ich habe keine große Hoffnung auf eine zügige Lösung.

Meine Umtauschaktion von drei Bogenweichen in Exemplare der zweiten Version hat nur in soweit funktioniert, weil mein Händler noch zwei Stück
der neueren, zweiten Version auf Lager hatte. Die Nachbestellung für den Austausch der dritten Bogenweiche zieht sich nun schon seit Sommer hin,
das Teil kommt nicht "an Land".
Auf eine Nachlieferung der Antriebsteile für den Motor-Weichenantrieb der 10° Weichen, die ja wohl durch die Bank bei allen ausgelieferten Weichen,
egal ob Rechts-oder Linksweiche gefehlt haben, hat sich ja auch bis Ende November hingezogen! Schön, wenn man die Weichen im Sommer gekauft
hat und auch einbauen wollte.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag und viele Grüße vom Hatze

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Sonntag, 5. Januar 2014, 00:41

Hallo Klaus,

Hatze´s Bilder zeigen ja wo es klemmt, die Spurlücken im Herzstück sin zu eng. Man könnte also mit einer Schleifscheibe die Flügelschienen schmäler schleifen, so wie es bei den Herzstücken der Version 2 von Märklin gemacht wurde um die Lücken zu erweitern damit die Radinnenseiten mehr Platz haben. Falls das nicht reicht kann man dann erst neue Radlenker mit größerer Spurrille anbauen. Allerdings bergen solche Anpassungen an ein einzelnes Fahrzeug die Gefahr daß dann andere (mit kürzeren Achsständen) im Herzstück auf die Spitze auf- oder gar danebenlaufen. Deshalb sollte man immer die gesamten Spurführungsmaße im Auge behalten und nicht zuviel Platz schaffen für ein einzelnes Fahrzeug.

http://www.miba.de/morop/nem340_d.pdf

http://www.miba.de/morop/nem110_d.pdf
Hier sind besonders die Anmerkungen zu den einzelnen Maßen zu beachten. Man hat 2011 die Radsatzmaß-Norm derart abgeändert daß die nicht mehr zu den bisherigen Radsatz- und Weichenmaßen passt.

Gruß
Michael

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