Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur 1 Gemeinschaftsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 26. November 2017, 11:10

Glt19: Lang und ungebremst!

Hallo,

der Glt19 ist ein faszinierender Exot gewesen. Ein sehr großer, sehr langer Güterwagen - und das ohne Bremse!
Also gute Voraussetzungen für einen Nachbau: Wenig Teile am Fahrwerk!

Hier das sehr aufgeräumte Fahrwerk im Rohzustand:


Der Wagenkasten auf dem Spiegel, den ich als absolut plane Unterlage für das Verkleben von Bauteilen sehr schätze - aber diesmal war der Spiegel zu kurz... Das Spriegelgestell des Daches ist hier schon einmal eingesetzt.


Hier wird die Dachhaut montiert. Die "Grundbiegung" wurde durch Aufspannen auf ein Kunststoffrohr erzielt, anschließend kam die Vorrichtung für 10min bei 100°C in den Backofen, eine Temperaturkontrolle ist dabei wichtig!
Anschließend erfolgte die Verklebung auf das Spriegelgestell und die Aussteifung mit Forex-Streifen.


Die Stirnseiten sind unterschiedlich, hier die Türseite im Rohbau mit den bewährten Beschlägen aus Zeichenkarton.


Fototermin für den fertigen Wagen:

Modellachsstand 265mm

Beschriftete Türen


Seitenansicht


Die andere Seite ohne Stirntüren


Viele Grüße
Markus

2

Sonntag, 26. November 2017, 11:31

Hallo Markus,

ein sehr schöner Wagen, super gebaut und sehr schön beschriftet!
Die einfachen Radsätze passen m. E. jedoch überhaupt nicht dazu, hier wären beidseitig profilierte Räder und einem vorbildgetreuen Achsdurchmesser angebracht. Bei dem langen Achsstand hielte ich auch ein Dreipunktlagerung gut für die Fahrsicherheit.

Gruß
Michael

3

Sonntag, 26. November 2017, 11:40

Hallo Michael,

mit den Achsen hast Du recht, aber ich wollte endlich einmal die vh Radsätze aufbrauchen. Beweglich gelagert sind sie aber durch 0-förmige Laufbuchsen, das Fahrwerk hat vor dem Weiterbau einige Rollversuche über sich ergehen lassen müssen. Ein Ergebnis davon war auch die Verwendung der Hübner-Kupplung mit dem relativ weit zurückliegendem Drehpunkt.

Viele Grüße
Markus

Beiträge: 177

Wohnort: Paderborn

Beruf: Dipl.-Ing. Maschinenbau

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 26. November 2017, 14:02

Hallo Markus,

das ist wieder ein sehr schönes Modell geworden. Ich nehme an, einige Teile sind auf der selben Fräse entstanden, wie die Teile deiner kleinen MaK?

Gruß Martin

5

Sonntag, 26. November 2017, 14:21

Hallo Markus,

ein ganz tolles Modell was Du da gebaut hast.
Wie lange war die Bauzeit?

Gruß Matthias

  • »1-in-1« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 1 007

Wohnort: Essen / Hamburg

Beruf: Jede Menge mit Wasserschutz

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 26. November 2017, 15:38

Hallo Markus,

mir gefällt der Waggon auch sehr gut, wenngleich er vermutlich selbst im 2300er Radius schon nicht mehr ganz so elegant ausschaut.

Was mich interessieren würde wäre eine Materialliste für einen eventuellen Nachbau...z.B. für die Wände des Aufbau´s: sind die selbst gefräst oder fertig bezogen? Evergreen hat solche, die passen von der Breite her sehr gut zu den Märklin´schen Wagen.

Gruß Andreas

7

Sonntag, 26. November 2017, 16:28

Hallo,

hier ein paar Antworten:

@K.P.E.V. Martin: Die von Dir vermutete Fräse war hier nur bei den Achslagern und den Kastenstützen tätig, die Petau-Kastenstützen, die ich sonst immer verwende, passten hier nicht. Aber Dir nochmals Danke für den Tip mit zum passenden Klarlack, hab ihn erfolgreich angewendet!

@Matthias Vagt: Ich habe die Bauzeit nicht gestoppt, es sind wohl 2 - 2 1/2 Monate gewesen, Abends statt Fernsehen. Aber immer wieder mit Unterbrechungen.

@1-in-1: Die Sache mit dem Radien stimmt sicher, aber er läuft durch den 1020er Radius. Eleganz ist etwas anderes, das stimmt. Aber es gibt auch gerade Streckenstücke! 8)
Eine Materialliste gibt es nicht, da ist viel handgeschnitzt. Radsätze, Kupplungen aus der Restekiste, Puffer und Bremsschläuche von Dingler, handelsübliche Ms- und Ps-Profile. Die Beschriftung habe ich selbst erstellt und wieder bei Andreas Nothaft drucken lassen.

Viele Grüße
Markus

8

Dienstag, 28. November 2017, 15:57

PN ?

hallo Herr Scholz,
(hat nichts mit dem Glt zu tun)

Wollte Ihnen per PN eine Frage zu einem anderen Ihrer Projekte stellen. Komme aber nicht auf den "PN-button" = gesperrt.

Was mache ich falsch?

Sorry für die offizielle Anfrage. Würde mich über eine Antwort freuen.

MfG, H.Werner

  • »becasse« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 669

Wohnort: Utrechtse Heuvelrug, Niederlande

Beruf: Patinierservice- http://becasse-weathering.blogspot.nl/

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 28. November 2017, 21:05

Hi Markus,

Wieder Klasse gemacht. Diese Kunsstoffbasteleien von Dir gefallen mir immer sehr gut :thumbsup:
Diese Wagen waren auch mit Werbung ˋZuchner-Dosen ´in ein schmuckes Blau/Gelb unterwegs.

L.G.

Michiel
Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

10

Mittwoch, 9. Mai 2018, 13:12

Hallo M.Scholz,

von wem sind denn die schwarzen Tritte?

Gruß WUM
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

11

Mittwoch, 9. Mai 2018, 13:33

Hallo,

welche schwarzen Tritte??
Die Rangiertritte stammen aus der Restekiste, Märklin-Teile.
Die Auftritte für die Schlusssignalhalter sind von ASOA.
Die langen Tritte unter den Türen sind selbst gebaut.

Viele Grüße
Markus

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 662

Wohnort: Ilmtal / Thueringen

Beruf: Maschinenbauing. i. Ruhestand

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 9. Mai 2018, 17:29

Glt 19

Hallo Markus ,

Danke für die zusätzlichen Informationen . Der Umbau ist wie immer erste Klasse .

Was mich stutzig macht ist das von Dir untergebaute Sprengwerk . Ist mir bisher von den preußischen Wagen so nicht bekannt . Hast Du ein Vorbildfoto ?

Unten habe ich Ausschnitte von einem sehr ähnlichen gedeckten Wagen der ehemaligen bad. Staatsbahn eingestellt .
Dieser hatte noch 2 Felder mehr und damit noch länger .
Hier sieht man sehr gut die Bauart mit Halterung und Abstützung des Sprengwerkes .

Dieser bereits sehr entstellte Bauzugwagen hatte noch : Westinghouse-Luftdruckbremse mit G-P Wechsel , Gewichtsumschaltung und der typischen Umschaltung für Berg- bzw. Talfahrt
aufgenommen am 5. März 1987 Bahnhof Gerresheim G.S.

Viele Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • img186.jpg
  • img187.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

13

Mittwoch, 9. Mai 2018, 17:54

Hallo Günter,

das Vorbild des Wagens ist nicht badischen Ursprungs, sondern eine BBÖ-Bauart, die dann zur DRG bzw DB gekommen ist.
Gebaut habe ich ihn nach der Zeichnung in der bekannten Zusammenstellung „Die Güterwagen der Regelbauart“, dort Blatt 94.
Das Sprengwerk besteht in Vorbild und Modell aus Winkelprofilen.

Viele Grüße
Markus

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 662

Wohnort: Ilmtal / Thueringen

Beruf: Maschinenbauing. i. Ruhestand

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 9. Mai 2018, 19:57

Hallo Markus ,

das dachte ich mir schon . Diese Wagen führte die DRG als Fremdwagen , ex . BBÖ , CSD , CFR etc. Glt. 91001 -91...

Ja kann man auf dem Musterblatt gut wiedererkennen .

Danke
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal