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21

Dienstag, 12. August 2008, 08:40

Hallo Geri,
wie heißt es in der Paulaner - Werbung so schön?
"So isses!"
Und genau das ist es, woran viele Unternehmen zu Grunde gehen, die vielen BWLer, die in die Firmen geholt werden oder diesen von aussen mit "guten" Ratschlägen zur Seite stehen. Da werden aberwitzige Summen für Firmendurchleuchtungen ausgegeben und nur wenige Monate später sind die Unternehmen entweder völlig am Boden oder die Berater haben nichts getaugt, es werden für mindestens dieselben Summen andere beauftragt. Die Manager der Unternehmen sind dann nicht verantwortlich, weil sie ja Externe mit der "Problemlösung" betraut hatten. Du hast völlig Recht, wenn mann sich nicht mit seinen Produkten identifiziert, hat man auch nicht die Bindung zum Unternehmen, wie es zu den Zeiten von Krupp und Siemens und anderen der Fall war. Die hatten ein Interesse, daß ihre Produkte marktgerecht waren, dann hatten ihre Leute Arbeit und alle haben daran verdient. Heute werden wie oft zu Gunsten eines kurzen Aktienhochs profitable Unternehmensbereiche verkauft, die Vierteljahresbilanz ist toll, der Manager geht mit Abfindung und im nächsten Berichtszeitraum ist nichts mehr da, was Profit abwirft oder gar verkauft werden könnte...
Gruß aus Borken
Ralph Müller

22

Dienstag, 12. August 2008, 08:53

Ärger im Führerhäuschen

Moin, Moin

Artikel im Handelsblatt über Axel Dietz :

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/…euschen;2021719

MfG

23

Dienstag, 12. August 2008, 09:23

RE: Ärger im Führerhäuschen

Hallo, ich kann Geri nur zustimmen. M.E. nach krankt genau an diesem Problem ein großer Teil der Kapitalgesellschaften. Keine Identifikation mit dem Produkt, nur zahlengetriebenes Management. Und durch die hohe Fluktuation in den Geschäftsführungen steht keine Erfahrung bezogen auf Marktzyklen mehr zur Verfügung. Dementsprechend glaubt man sein Heil bei Beratern zu finden, und die haben noch weniger Ahnung, dafür um so weniger Skrupel beim Zusammenstutzen von Belegschaften bzw "malen nach Zahlen". Diese Art von BWL Jüngelchen mit null Ahnung getriebenem Management ist in meinen Augen der Untergang von vielen tollen Firmen. Ich sehe es Tag täglich . . . . .

Gruss Uwe

schwellenkarle1

unregistriert

24

Dienstag, 12. August 2008, 09:30

RE: Sorgenkind Märklin

Aktueller Titel heute Morgen in der SZ (Schwäbische Zeitung)
"Märklin-Chef zieht die Notbremse und geht"
Der Geschäftsführer des traditionsreichen Modellbahnherstellers Märklin, Axel Dietz, nimmt seinen Hut. Dietz wird das Unternehmen Ende des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen, teilte Märklin in Göppingen mit. Hintergrund ist offenbar der anhaltende wirtschaftliche Mißerfolg. Dietz war erst seit Februar 2007 im Amt.

Mit Umsatzerfolg ist noch keine Betreibsrendite erwirtschaftet. Die betriebswirtschaftliche Rechnung ist nach wie vor negativ, das heist es wird laufend mit Betriebsverlust gewirtschaftet. Die Händlerschaft zieht teilweise nicht mehr mit und schrumpft weiter. Der Umsatz wird mit dem Preis erzielt, die Produktion sinkt aber denoch, was zu höherem Lohnanteil der Stückkosten führt und somit das Betriebsergebniss ins negative führt. Das erklärt auch den Druck auf die Personalkosten.
Aus derzeitiger Sicht wird Märklin in Deutschland nicht mehr zu halten sein. Was wirklich kommt wird sich erst mit dem nächsten Eigentümer zeigen. Kingsbridge wird Märklin wohl nicht mehr lange halten und die Notbremse vor dem Totalverlust ziehen.

Magister

unregistriert

25

Dienstag, 12. August 2008, 10:18

Führungsqualitäten

Hi,
ich sprach oben in meinem Beitrag davon, dass "Managementfehler" auch zur Marktwirtschaft gehören. Und die mangelnde Identifizierung von Managern, aber auch von Mitarbeitern mit dem Produkt und mit dem Unternehmensziel ist heute (leider) durch "Jobdenken" oder reines Gewinnmaximierungsdenken in vielen Bereichen festzustellen.

Ich las gestern auch den oben von Manfred Bock verlinkten Bericht im Handelsblatt, wollte dies hier aber nicht einfließen lassen, weil solche persönlichen Dinge schwer überprüfbar sind. Wenn dieser Bericht so zutrifft, empfinde ich das als ein peinliches Beispiel.

Wenn Führungsqualitäten fehlen, dann sinkt - neben anderen Faktoren - die Motivation der Mitarbeiter gegen Null - und dies ist oft nur schwer wieder zu reparieren.

Zur Führungsqualität zählt natürlich auch Fachwissen über die Produkte, ganz klar.

Das Wesentliche: Wenn sog. Normative Führungskonzepte (Management by Objectives) nicht umgesetzt werden, dann fehlt schon die Grundlage für dauerhaften Erfolg.

Üblicherweise gibt es bei der Managerauswahl eine Checkliste, die mit Prioritäten versehen ist. Werden bereits bei der Personalauswahl falsche Prioritäten gesetzt, muss man sich nicht wundern, wenn der "Schiffbruch" vorprogrammiert ist.

Ich nehme an, dass die Anteilseigner aus Fehlern lernen werden.....und Tante M. überleben wird, denn der Name "Märklin" ist (noch) weiterhin ein Markenzeichen!

Grüße!
Al

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26

Dienstag, 12. August 2008, 10:57

RE: Marktwirtschaft

Zum Thema „Preise“ – das Gesetz der Wirtschaft (oder auf Neudeutsch: „Geiz ist geil!): ;(

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu zahlen. Aber es ist noch schlechter, zu wenig zu zahlen.

Wenn wir zu viel bezahlen, verlieren wir etwas Geld. Das ist alles. Wenn wir dagegen zu wenig zahlen, verlieren wir manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen wir das niedrigste Angebot an, müssen wir für das Risiko, das wir eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn wir das tun, dann haben wir auch genug Geld, um etwas Besseres zu bezahlen.“

Diese Weisheit ist nicht neu: sie stammt von John Ruskin (1819-1900).
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

27

Dienstag, 12. August 2008, 12:09

RE: Marktwirtschaft

Hallo Herr Hagedorn,
also ich glaube, im vorliegenden Fall bei Märklin trifft das gar nicht so zu. Denn bei vielen Produkten die Märklin jetzt aus der Hübner Linie bringt, wäre ein moderat höherer Preis sicher auch geräuschlos akzeptiert worden. Auch das zeigt, dass man bei Märklin einfach nicht das Ohr am Markt hat. Und so etwas macht mich traurig, denn Märklin ist einfach eine Deutsche Weltmarke wie Mercedes, Siemens usw.
Nur leider sitzen die falschen Leute (weil nicht von der Branche) am Ruder. Vieles ist von Ansatz her gar nicht übel, aber die letzte Entscheidung, ob man gutes Geld verdient oder nicht, die geht leider oft in die falsche Richtung. Es handelt sich oft nur um Kleinigkeiten, aber das macht den Erfolg einer Aktion, einer Modellreihe oder einfach einer tollen Idee aus. Aber wie schon geschreiben, dass ist nicht nur bei Märklin so. Und selbstverständlich trifft das nicht nur für Deutsche Unternehmen zu. Was weltweit aus Ignoranz und Arroganz von sog.Topmanagern an Werten und Arbeitsplätzen vernichtet werden, ist unglaublich.

Gruss Uwe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Göbel« (12. August 2008, 12:10)


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28

Dienstag, 12. August 2008, 18:56

hallo geri,

volltreffer!!!genau das ist das problem.
in vielen,nicht in allen,führungsetagen sitzen emotionslose fachidioten.
gepaart mit arroganz und ein bischen korruption(politik)kommt dann die wirtschaft einer bananenrepublik raus.
ich weiß,ist übertrieben ,aber wer das leben in diesem land aufmerksam verfolgt und die 70er und 80iger erlebt hat sollte schon nachdenklich werden.

@michael
was marktwirtschaft ist haben wir auch in der ddr gewußt und manchmal neidvoll rübergeschaut.
eine echte alternative habe ich auch nicht.
das "kapital"von karl marx war hier keine pflichtlektüre wie mancher vermuten mag.ich habe es auch nur interessehalber in auszügen gelesen.
der knaller an dem werk ist aber das sich zig historiker und marktwirtschaftler daran versucht haben marx zu widerlegen----nicht einer hat es geschafft.

gruß peter








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29

Dienstag, 12. August 2008, 19:19

Hallo Peter,
Genauso wie Du gebe ich zu,dass Geri die Sache genau getroffen hat und stimme Ihm voll zu.
Letzte Woche kam ein Bericht von einer Firma,die auf Gesunden Füssen steht und Kehrmaschinen in die ganze Welt produziert.
Der Geschäftsführer beklagte den erheblichen Druck der Finanzanalisten und Spekulanten,die immer mehr Risiko forderten.Noch kann er sie im Zaum halten,weil seiner Meinung nach eine gesunde Produktion auf längere Sicht besser ist,als schnell verdientes Geld auf Risikobasis.
Das ist eine Geschäftsleitung wie sie sein soll!!

Und Peter,als Wessi muss ich Dir sagen,dass ich in der alten Zeit mich manchmal über die Berichte gewundert habe,,wie man als Privatmann zu aller lei Sachen kam,die es frei nicht zu kaufen gab.
Es wurde aber mit den Resourcen viel besser umgegangen als heute.
So hat Mangel oder staatlich verordnete Wirtschaft nicht nur Nachteile.
Gruss Wolfgang

30

Dienstag, 12. August 2008, 19:40

RE: Dietz geht

Zitat

Original von Peter Fiedler
p.s. das hier die rote bande 40 jahre die karre in den dreck gefahren hat ist klar,und auch das nicht alles schlecht war !!!
nachdem ich nun 20 jahre marktwirtschaft erlebt habe bleibt zumindest die erkenntniss---DAS GELBE VOM EI IST DIE AUCH NICHT!!!


http://www.modellbauhandel-fiedler.de


Hallo Peter

das hätte ich dir auch vor der Wiedervereinigung sagen können.
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BR 53 0001« (12. August 2008, 19:41)


Dieter Ruppel

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31

Dienstag, 12. August 2008, 19:49

Karl Marx und die Folgen

Hallo Peter,

Karl Marx und sein "Kapital" waren ja nicht das Problem, sondern dafür die passenden Menschen zu finden.

Denn manche (die meisten?) Menschen trachten danach, mehr oder besser zu sein bzw. zu haben als die Anderen. Damit fangen die Unterschiede an zu wachsen. Und je höher die Menschen in der Hierarchie kommen, desto größer werden die Unterschiede zu denen ganz unten.

Wir kennen die Planwirtschaft im Westen auch, sie spielt heute noch die gleich große Rolle: in den Firmen herrscht Planwirtschaft, wenn auch mit flexibler Reaktionszeit auf die Marktbedürfnisse. Erst am Firmentor beginnt die Marktwirtschaft.

Gruß
Dieter Ruppel

32

Dienstag, 12. August 2008, 21:17

RE: Märklin-Preise

Zitat

Original von Gerhard


Einen Pwg pr.14 für 479,95 Euro wird ein Ladenhüter bei Märklin, genau wie bei Hübner.

Grüße
Gerhard


Hallo Gerhard

genauso seh ich das auch. Da ist kein Gramm Material mehr dran als an einem G10 oder 20. Er ist auch nicht innen Vergoldet o.Ä.

Ich würde für einen solchen Wagen höchstens €260.- ausgeben.
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

Magister

unregistriert

33

Dienstag, 12. August 2008, 21:36

Fehlplanung....

Hi, stimme Euch zu,
da habt Ihr mit dem Pwg 14 definitiv ein Modell genannt, an dem sich geradezu exemplarisch zeigen lässt, wie man am Markt bzw. an den (finanziellen) Verbrauchermöglichkeiten vorbei plant und produziert.
Ursache wird die eklatant mangelnde Insiderkenntnis der Entscheidungsträger sein.

Obwohl dieser Güterzugbegleitwagen sicher auf der Wunschliste vieler Epoche III-Sammler steht, ist der Preis auch nach meinem Eindruck - gelinde ausgedrückt -unverschämt.

Dennoch, siehe hier, es geht auch um die 370 Euro:
Mä-Neuheit Güterzugbegleitwagen Pwg 14
Dafür kaufe ich ihn mir (aber unter Protest ;) ), immerhin hat er Inneneinrichtung, Beleuchtung und es sind drei Figuren dabei.
Doch wird die Masse der Spur Einser den Pwg 14 nicht kaufen.

Insofern wäre den Herstellern zu raten, das vorhandene Adressenmaterial zu nutzen, um Verbraucherauskünfte einzuholen. Das vermeidet die gröbsten Schnitzer.

Al

34

Dienstag, 12. August 2008, 22:35

RE: Märklin-Preise

Hallo Gerhard,

die Märklin-Preise sind ja nur Wunschvorstellungen, wir hier wissen doch alle daß man die nicht bezahlen muß.
Schau´ doch einfach mal die Preislisten div. Händler mit Internetauftritt durch.

Der Pwg ist auch schon bei Hübner "überausgestattet" gewesen und da würd´ ich mal auf eine "Abspeck-Version" hoffen.
Andererseits ist der Pwg in jedem Zug ein (auffälliger) Einzelgänger, den man ja nicht in G10-Stückzahlen braucht.

Über die Qalität der Wagen und Gleise brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren,
den "Märklin-Standard" übertreffen die allemal da sie in unverändertem Hübner-Standard ausgeliefert werden - wurde auch in Sinsheim bestätigt.

Die noch von Hübner ausgelieferten Problemweichen werden korrigiert.

Wichtiger halte ich noch daß man das alles jetzt über´s Märklin-Händlernetz bekommt und vor allem im Garantie- oder Reparaturfall auch dort wieder hinbringen kann.

Gruß aus Reutlingen
Michael

poison4fakes

unregistriert

35

Dienstag, 12. August 2008, 23:04

RE: Fehlplanung....

@ Gerhard, BR 53 0001 und Magister,

mit Verlaub : selten hab ich in gerade mal 3 Postings solchen geballten Unsinn gelesen X(

- für einen vorbildorientierten Modellbahner wie auch Produzenten gehört ein Pwg 14 schlicht zum Pflichtprogramm, denn jeder Güterzug ab Epoche 1 bis in die Randbereiche der Epoche 4 führte diesen Begleitwagen im Zugverband.

- ich kann Eure Postings nur darauf zurückführen, daß KEINER von Euch den Pwg 14 mal real und aus der Nähe gesehen hat geschweige denn einen solchen Wagen sein eigen nennt. Der Wagen ist JEDEN EINZELNEN EURO wert, der dafür verlangt wird ! ! !

- @ BR 53 0001 : allein schon die Gleichstellung eines Mä - G10 mit einem Hübner Gr20 hinkt gewaltig : sowohl die Detaillierung des Fahrgestells wie auch die Ausführung des Aufbaus ist beim GR20 doppelt so umfangreich wie beim Mä-G10.
Und dann auch noch den Pwg 14 auf die selbe Stufe zu stellen, ist schlichtweg Unkenntnis in Reinkultur. Schau Dir nur mal die eingestellten Katalogfotos auf dem Link in Al's Posting an oder kram Deinen letzten Hübner-Katalog nochmal aus, so Du überhaupt einen besitzt : spätestens dann wirst Du feststellen, daß vielleicht doch das eine oder andere Gramm MEHR dran ist als so fahrlässig behauptet ! ?( ?( ?(

- was ebenfalls gerne übersehen wird : die (immer weiter gestiegenen) Hübnerpreise waren die VK- Preise für Endverbraucher!
edit : und weil im Direktvertrieb, also auch OHNE Händlerspanne 1:1 in die eigene Kasse (abzügl. MWSt)
Im Gegensatz dazu sind bei Märklin zwar UVP-Preise im Umlauf, von denen aber 1.) die nicht geringe Händlerspanne und 2.) die Mehrwertsteuer abzuziehen ! ist, bevor sie bei Märklin zum erzielten Ertrag gezählt werden können. Und in Anbetracht des Geleisteten kommt dabei nach meiner Rechnung beängstigend wenig raus.

- Ladenhüter ? Wohl kaum, denn die gängige Epoche-3-Variante war schon sehr früh ausverkauft. Übrig geblieben sind wohl nur die Exoten, wobei mich wundert, daß sie nur sehr sporadisch auf dem Markt wieder auftauchen.

- die Rückkehr des Pwg-14 hat hoffentlich auch zu bedeuten, daß wir irgendwann aus der Kombination von Hübner-Pw und Mä-Dresden auf eine Leig-Einheit in Ep.2 und 3 hoffen dürfen . . . . .

das mußte jetzt mal raus, bevor ich platze X( X( X(

Magister

unregistriert

36

Dienstag, 12. August 2008, 23:18

Lieber poison4fakes,
also, "geballter Unsinn" ist schon starker Tobak :rolleyes:, lassen wir das mal beiseite.

Der Vergleich von BR 53 0001 zwischen Pwg 14 und G 10 ist natürlich in seiner Unkenntnis der Detaillierung des Pwg überzogen, stimme ich Dir zu. Würde aber nicht so drastisch von "geballtem Unsinn" reden.

Da ich persönlich den Hübner-Pwg 14 schon in der Hand hatte, weiß ich, dass er für mich persönlich durchaus so in etwa 370 Euro Wert hat.

Wir müssen aber doch schon sehen, dass es manche Modellbahner gibt, denen die preissteigernde Detaillierung (z. B. Inneneinrichtung) zu aufwändig ist, die also solche Preise nicht bezahlen können oder wollen.

Insofern hätte Märklin eine preiswertere Version (z. B. ohne Beleuchtung und ohne Inneneinrichtung) sehr wohl herausbringen sollen, das verstehe ich unter "Fehlplanung". Und diese meine Schlussfolgerung, die ich oben darstellte, ist kein "Unsinn", sondern die logische Konsequenz aus diesen Überlegungen der Marktgängigkeit.

Grüße an den "Fast-Platzenden" =)
Al

37

Mittwoch, 13. August 2008, 00:57

Ich muß poison4fakes da ehrlich in Schutz nehmen.

Dieser Bläh, der hier manchmal verbreitet wird ist vor allem dann Unsinn, wenn man ihn so selbstgefällig kundtut.

Indirekt haben ja genau die anderen uns als Deppen hingestellt, die sich so einen PWG 14 geleistet haben.

Dieser Wagen ist doch absolut top, und er ist sinnigerweise auch 500,- EUR wert. Oder gebt ihr keine 3000,- für eine Lok aus?
Apropo, es geht noch billiger. Sich einfach einen Wagen ausdrucken, ihn auf Pappe kleben und ihn auschneiden. Reicht doch aus, oder? Ach ja, er soll ja auch rollen. Dann vielleicht den Pappwagen einfach auf ein Wagenuntergestell aufsetzen.

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38

Mittwoch, 13. August 2008, 01:14

Hallo Jörg,

Ich war mit meiner Frau in Tuttlingen um bei Hübner ein paar Teile zu kaufen.
Dort zeigte Herr Hübner das fertige Muster des Pwg meiner Frau.
Meine Frau,die sich zu diesem Zeitpunkt nicht sehr mit meinem Eisenbahnhobby auseinandersetzte ,riet Herrn Hübner,doch ein durchsichtiges Dach auf den Wagen zu machen,dass man die wunderbare Inneneinrichtung sehen kann.
Da imein Thema Schweiz ist,werde ich mir wohl nie so einen schönen Wagen zulegen.
Gruss Wolfgang

39

Mittwoch, 13. August 2008, 06:59

Zitat

Original von Magister

Wir müssen aber doch schon sehen, dass es manche Modellbahner gibt, denen die preissteigernde Detaillierung (z. B. Inneneinrichtung) zu aufwändig ist, die also solche Preise nicht bezahlen können oder wollen.

Insofern hätte Märklin eine preiswertere Version (z. B. ohne Beleuchtung und ohne Inneneinrichtung) sehr wohl herausbringen sollen, das verstehe ich unter "Fehlplanung". Und diese meine Schlussfolgerung, die ich oben darstellte, ist kein "Unsinn", sondern die logische Konsequenz aus diesen Überlegungen der Marktgängigkeit.


Hallo Al, hallo Forum,

wie groß wäre denn das Geschrei ausgefallen, wenn Märklin es gewagt hätte, auch nur Kleinigkeiten an der Konstruktion der Hübner-Wagen zu ändern?
Ich bin mir sicher, dass wir hier reichlich Weltuntergangsszenarien hätten lesen können!!!

Mir persönlich sind 370 Euro für einen Wagen zu viel Geld, dennoch bin ich der Meinung, dass dieser Wagen diesen Preis absolut wert ist.

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

Magister

unregistriert

40

Mittwoch, 13. August 2008, 08:54

Weltuntergangsstimmung...

Hi, Oliver,
ich gebe zu, dass Deine Charakterisierung "Weltuntergangsszenarien" mit einiger Wahrscheinlichkeit eingetroffen wäre, wenn Tante M. tatsächlich die Hübner-Pwg 14-Version nicht voll übernommen hätte.

Ich selbst hätte da aber nichts einzuwenden gehabt, denn ich kaufe auch lieber ein gutes Modell (aber ohne Inneneinrichtung und ohne Beleuchtung) für - sagen wir mal - so um die 200 bis 250 Euro.

Zu diesem Preis wären ganz andere Stückzahlen absetzbar, denn den Pwg braucht jeder Güterzug der Dampflokzeit, es sei denn, die Lok hat einen Kabinentender (da wären wir schon wieder bei der BR 50 :D).

Sonnigen Frühherbst!
Al