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41

Tuesday, March 17th 2020, 6:59pm

Hallo,
das sieht schon hervorragend aus. Da kommt Großstadtstimmung auf.
Leider habe ich nicht so viel Platz unter meiner Dachschräge.
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

42

Friday, March 20th 2020, 4:48pm

...erstmal...

...danke für das positive Feedback....@ Klaus und Michael....

...wie wir wissen zeigen Fotografien ja immer nur einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit und die sieht meist doch ganz anders aus...aber der Ausschnitt ist tatsächlich so ähnlich, wie ich es mir vorstelle 8)

Heute kamen meine bestellten Maueranker....hier ein Link, wie die Dinger aussehen können... https://www.google.de/search?q=maueranke…iw=1536&bih=719

Nachdem ich das Original auf den Fotos zunächst gar nicht wahrgenommen habe fiel es mir bei der Vergrößerung um andere Details zu erkennen dann aber doch auf. Leider ist nicht zu erkennen wie genau es aussieht. Also blieb mir die künstlerische Freiheit und ich habe diese bestellt und bekommen




...aber erst mussten noch 24 Fabrikfenster eingebaut



und natürlich vorher lackiert werden.

Zunächst sehen die Dinger noch etwas "seltsam" aus, ich denke nach entsprechender Farblicher Anpassung wird es besser werden...hoffe ich. Wenn nicht kommen andere dran. 8o





(Der Farbunterschied zwischen beiden Bildern liegt an der Softwarebearbeitung durch die Kamera(Leica D-Lux-7) einmal Kamerainternes JPEG und einmal RAW in JPEG im Programm Gimp umgewandelt)

LG

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Verkehrsunternehmen.......

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43

Friday, March 20th 2020, 7:00pm

...wie wir wissen zeigen Fotografien ja immer nur einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit und die sieht meist doch ganz anders aus...aber der Ausschnitt ist tatsächlich so ähnlich, wie ich es mir vorstelle 8)

Hallo Michael,

in der modellbahnerischen Wirklichkeit kommen die Wände immer viel zu schnell bei der Verwirklichung von Ideen - und seien die Ideen auch noch so klein ;-)

mach weiter so
Gruß
Michael

44

Saturday, March 21st 2020, 2:11pm

.....ja...

...das stimmt wohl mit den Wänden..... ;(

Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinen Mauerankern alias "Ornamentknöpfe"....

Es hat mir ja gestern keine Ruhe gelassen und so habe ich kurzerhand noch die Farbe draufgemacht....jetzt bin ich mit dem Ergebnis soweit zufrieden.





LG

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Verkehrsunternehmen.......

45

Saturday, March 21st 2020, 4:10pm

Es hat mir ja gestern keine Ruhe gelassen und so habe ich kurzerhand noch die Farbe draufgemacht....


Ja, jetzt finde ich sieht das auch viel besser aus!


Viele Grüße,

Kalle
Frei nach Ikea: Planst Du noch, oder baust Du schon?

46

Wednesday, March 25th 2020, 10:18pm

...an und für sich....

..bin ich mit meiner Fabrikfassade sehr zufrieden, abgesehen davon, dass die Resinteile nach langer Lagerung nicht mehr optimal passgenau waren ( verzogen ) habe ich nun auch keine passenden Fenster mehr und die Form ist ebenfalls nach den vielen Abgüssen und langer Lagerung nicht mehr formstabil und verzogen und somit zerstört. Das Urmodell ist noch vorhanden, doch ich hatte Lust auf ein zeitlich etwas moderneren Fabrikbau, der jetzt in den Jahren vor oder kurz nach dem 1.WK errichtet worden sein könnte. Gebaut wird direkt im Anschluss an die beiden bestehenden Fabrikmodule, die noch ein kleines Dach und die üblichen Verfeinerungen bekommen.... 8)



Zur Probe auch mal die Zeittypische Dame...bin aber nicht wirklich überzeugt :S ....und eine 94er mit einer Übergabe unterwegs...

Trotzt intensiver Suche konnte ich allerdings nichts zu den typischen Fernmeldeleitungen entlang von Strecken im Stadtbereich finden, mir ist nur aufgefallen, das auf historischen Bilden keine zusehen sind...also die Telegrafenmasten, meine ich...falls jemand sachdienliche Infos, am besten mit Bildern hat...ich suche solche Informationen.

Hier nun das Urmodell in üblicher Bauweise um eine Serie von Resinabgüssen zu erstellen....



Die Etageneinteilung erfolgt mittels Stampfbeton, so kann ich die Ziegelmauertrennkanten besser kaschieren... auch der Fenstersturz ist schon ein Betonformteil..Das Fenster ist ein Einzelteil, das am Ende lackiert eingesetzt wird. Die Längsteilung der Fassade wird wieder aus "Säulen" erfolgen.. Ziegeloptik oder verputzt, das weiß ich noch nicht...8 x 3 Segmente wird es wohl geben, dann bin ich in der rechten Ecke meines Dachbodens angekommen...

Aprospros Gebaüdebau in der frühen Zeit des 20. Jahrhunderts hier ein tolles Filmchen vom Bau des Anzeigerhochhauses in Hannover, ich finde sehr sehenswert... :thumbsup:


https://www.youtube.com/watch?v=_xPHJhZ8eyw


LG

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Verkehrsunternehmen.......

This post has been edited 1 times, last edit by "Spur1pur" (Mar 25th 2020, 10:31pm)


47

Thursday, March 26th 2020, 10:53pm

...hier noch...

...ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Eintrag...

Das Urmodell habe ich heute eingeformt...ganz hemdsärmelig...auf Plexiglas mit Uhu aufgeklebt. Uhu kann man sehr schön mit Aceton verdünnen und in Ritzen laufen lassen, oder nicht gewollte Rückstände damit entfernen...eigentlich ein toller Kleber insbesondere für Papier etc.

...und man kann Uhu mit Aceton auch wieder lösen...das bringt manchmal Vorteile, wenn man etwas korrigieren oder verändern will.

Nun gut, also hier nochmal die Phasen beim Kopieren von Formteilen, bei denen die Rückseite keine Struktur aufweisen muss.


Urmodell in Formkasten mit Silikon übergossen...nach ca. 2h ist dieses durchgehärtet und kann entformt werden.


Entformung


Urmodell und Negativform


Form mit Resin( Topfzeit 4 min) ausgegossen nach ca. 30 min entformbar....


Erster Abguss entformt und Fenster eingesetzt...

Der erste Abguss ist schon brauchbar, das ist nicht immer so...

Interressant sind ja auch immer die Kosten fürs Basteln...

Grundlage für alle Ziegelmauern ist eine Strukturplatte, die mit ca. 30€ recht kostenintensiv war...allerdings nur einmalige Anschaffung.
Davon ein Abguss als Urmodell kostet ca 20€ Silikon(600ml ) und ca. 5€ Resin (150 ml)

Aus den Abgüssen entstehen weitere Urmodelle nach Bedarf... Silikon ist recht kostenintensiv, Resin eher günstig für dünne flächige Objekte.

Braucht man nicht auf das Gewicht und Stabilität zu achten ist Gips oder alternative Keramikgussmasse sicher auch möglich und bringt in der Gestaltung ggf. auch Vorteile.

Für das Reproduzieren von Bauteilen im Gebäudebau, z.B. Stuckelemente oder Fenster, Fassadenteile auch Kleinteile ein für mich nicht wegzudenkendes Verfahren.

Komplexe Teile können auch mit zweiteiligen Formen erstellt werden. Alles kein Hexenwerk und für den Hobbykeller wie geschaffen...klar "Safety first" Schutzausrüstung nicht vergessen!

LG

Michael
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48

Monday, March 30th 2020, 12:46am

...heute war mal...

...Fleißarbeit und ein wenig Planung angesagt....

Die Abgüsse der Fassadenteile benötigen so gut wie keine Nacharbeit, Kanten glätten und ggf. die Dicke auf Maß bringen. Da ich immer die nahezu identische Menge an Gießharz nehme, ist die Dicke der Abgüsse nahezu gleich.

Bei den Fenstern sieht das dann etwas anders aus...hier bleiben "Fischhäute" stehen, die entfernt werden müssen...dafür brauche ich ca. 10 min pro Fenster und anschließend lackieren, vorher noch entfetten. Ich benutze Silikonentferner.



Die Farbe kommt ganz banal mit dem Pinsel aus einem "Revell-Töpfchen" auf die Fenster...dann trocknen und später mit der Fassade verkleben...hier nehme ich Sekundenkleber.



Wie es immer so ist, die Menge an Gießharz reichte für die letzten 3 benötigten Abgüsse der Fassadenmodule nicht mehr aus, habe also noch die Reste vom lang aushärtendem Resin benutzt und ein Probeexemplar aus Acryl Gießharzsytem hergestellt.



Wenn Farbe drauf ist wird man das nicht mehr feststellen können, aber das Acryl Gießharzsystem auf Wasserbasis ist nach Aushärtung doppelt so schwer, hier 100g statt der 50 vom Resin, und fühlt sich wie eine Keramikgussmasse an. Stabiler als Gips allemal, dennoch werde ich in Zukunft bei dem schnellhärtendem Resin bleiben.



Im Bild ganz links Acryl-System daneben das Resin mit langer Topfzeit, dann das schnellhärtende Resin und ein fast fertig lackiertes Fassadenmodul.

Die Planung sieht dann so aus....





Die vertikalen Ständer sind aus " Beton", ebenso die Decken, die außen gleichzeitig die horizontale Gliederung zeigen. Unten gründet sich das ganze auf einem Kellersockel ohne Fenster...sieht man hinter hochgelegten Bahntrasse eh nicht. Das Dach wird in Dachpappenoptik realisiert.

LG

Michael
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49

Monday, March 30th 2020, 1:19am

Klasse, diese Serienfertigung
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
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50

Monday, March 30th 2020, 6:46pm

Hallo,
Die Fenster sind sehr schön.
Die Beschreibung der verschiedenen Gussmaterialien ist interessant.
Gruß
Gabriele


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53

Tuesday, March 31st 2020, 10:40am

Hallo Michael,

im wahren Wortsinn GROSS-artig, was du hier zeigst.
Dein Bild mit der 94er und einer Übergabe zeigt für mich sehr glaubhaft die drei Bereiche Arbeiten, Wohnen und Verkehr dicht und auf engstem Raum des Großstadtmilieu.
Die Weiße Dame überzeugt mich an der Stelle auch nicht so ganz. Bei diesen großflächigen, nackten Hausfassaden ohne Fenster muss ich immer an die Fassadenwerbung der

Gesellschaft für Markt- & Kühlhallen
Kristalleis & Kühlräume

denken.

Eine Abbildung davon findest du in dem Buch
EISENBAHN - BRENNPUNKT BERLIN
Die Deutsche Reichsbahn 1920-1939
von Alfred Gottwald auf Seite 60.

Bei deinem Thema bin ich mir fast sicher, dass du das Buch im Regal stehen hast. Sonst gerne das Bild per PM.

Bei deiner sehr schönen Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte vermisse ich einen Punkt. Benutzt du bei der Formherstellung und beim Gießen der Teile kein Formtrennmittel?
Oder habe ich das übersehen?

Gruß Martin (K.P.E.V.)

This post has been edited 1 times, last edit by "K.P.E.V." (Mar 31st 2020, 10:47am)


54

Tuesday, March 31st 2020, 10:55pm

...vielen Dank...

...für die Rückmeldungen, ich freue mich wenn es gefällt...

@ Martin...die Quelle habe ich noch nicht in meinem Archiv, werde wenn möglich versuchen ein Exemplar zu bekommen...würde mich aber über das Bild vorab per PM freuen... :)

Ja, in einigen Quellen habe ich z.T. sehr komplexe Werbemalereien gesehen, und oft mit sehr regionalen oder lokalen Bezug...ich möchte mich allerdings eher nicht auf Berlin fokussieren, wobei ich natürlich von vielen Bildern von dort "inspiriert" bin.

Bezüglich des Trennmittels, komme ich vollständig ohne aus. Das von mir verwendete Silikon braucht es weder bei Resin, noch bei mineralischen Gussmassen. Einzig wenn ich poröse Stoffe abforme, z.B. Balsaholz etc, lackiere ich vorher mit Klarlack, das reicht aus.

So langsam nehmen die Fassadenmodule "Form und Farbe an...da ist auch mal ein Makrofoto drin.... 8)







Im geplanten Ensemble wird man auf diese Strukturen aber nicht mehr achten, da zählt dann eher die Gesamtwirkung, dennoch bin ich mit dem Grad der Detaillierung durchaus zufrieden.

Die Planung von gestern ist schon wieder Vergangenheit, da ich kein entsprechendes Vorbild gefunden habe und mir die Proportionen nicht gefielen. Ich werde doch eher filigranere vertikale Ständer verwirklichen, ob Stahl oder Beton ist noch offen.

Die Ziegelfarbe ist Rostprimer aus der Sprühdose, die Fenster sowie die Fensterstürze und -bänke aus dem Revelldöschen...





Das fertige Fabrikmodul wird dann etwa 90 cm Länge und 54 cm Höhe messen...aber das dauert noch ein wenig....

LG

Michael
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55

Yesterday, 10:30pm

...nach...

...einigem Hin und Her und intensiver Recherche im Netz habe ich mich doch dazu durchgerungen die vertikalen Pfeiler mit Klinker zu verkleiden...reine Betonpfeiler habe ich nicht gefunden...was es wieder ein wenig länger dauern lässt, bis ein(Gesamt)Ergebnis vorliegt.

Ich musste also wieder "Pfeiler" gießen, Nuten fräsen und lackieren...sowie ein neues Urmodell für die Abschlusspfeiler erstellen. Bei sechs Modulen fünf schmale und zwei Endpfeiler...o.k. es geht weiter und ich bin zufrieden mit der optischen Wirkung...





Natürlich wirkt alles noch unfertig, ist es ja auch, aber gearbeitet wird in der "Baustelle" dennoch :rolleyes:

Nur ein kleiner Fortschritt, aber das Konzept steht jetzt :rolleyes:

LG

Michael
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56

Yesterday, 10:42pm

Hallo Michael,

fand bei der Eisenbahnstiftung ein Bild eines (Ring-) Lokschuppens mit Betonfachwerk


vielleich hilft Dir das weiter?

Gruß
Michael

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