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21

Wednesday, September 15th 2021, 9:29pm

Hallo Jan,
hallo Walter,

für Spur 1 habe ich solche Heizkupplungen bereits bei jemand Anderem gesehen – weiß allerdings nicht mehr wo und von wem diese waren… . Für Spur 0 wird noch dran gearbeitet ;-)



Hierzu gibt es erst Prototypen. Eine der "Herausforderungen" ist, eine passende Feder zu finden. Hier noch mit einer selbst gewickelten.


Noch etwas aus dem „Nähkästchen“ /Erfahrung + Hintergrund.:
Erfahrungsgemäß ist die Begeisterung für diese Art der Details häufig groß – die Nachfrage nach solchen – doch eher Nischenprodukten - gering.
Dies kommt meiner /unserer Situation entgegen, da es nur im „Kleingewerbestatus“ be- bzw. vertrieben wird. Die begrenzt zur Verfügung stehende Zeit für den eigenen Eisenbahnmodellbau darf nicht zu kurz kommen. Es wird bewusst auf Werbung oder eine Webseite verzichtet. Die „Veröffentlichung“ geschieht eigentlich in Form eines regelmäßigen „Rundbriefes“ für Interessierte. Da ich die Informationen zu diesem Projekt bereits hier begonnen wurden, sollte zumindest noch über den Abschluss berichtet werden.
Es ist schon eine gewisse Art von "Luxus im Leben", etwas mit Freude + Freunden tun zu können, dass nicht dem Lebensunterhalt dient. Nach abrechnen aller Kosten, fließen unsere Erlöse wieder in die "Anschubfinanzierung" neuer Projekte, von denen es zwischenzeitlich leider mehr gibt, als Zeit zur Verfügung steht … .



Zurück zu den Druckluftverbindungen und etwas zum Vorbild und der Einbausituation:

Stirnseitig betrachtet, hat jede Lok 1 bis 4 Anschlüsse pro Seite. Um diesen Beitrag nicht zu sehr zu strapazieren, weitere Infos als PDF




Wie bereits angeführt, ist es empfehlenswert, sich für die Verwendung der magnetischen Verbindungen eine Systematik für den Einbau festzulegen. Dies gilt sowohl für den Einsatz nur zuhause, als auch im Besonderen, im „Betrieb machen“ mit anderen. Als Beispiel können die nachfolgende Überlegungen vielleicht dienlich sein, die wir uns für FREMO45 (denn daher stammt die Ursprungsidee + Entwicklung) gemacht haben.

Vorab zur Erläuterung:
Polseiten: Rot = Nord; Grün = Süd
Pfeilspitzen zeigen die Richtung an, in die die offene Seite des Kupplungskopfes zeigt

Die erste Grafik zeigt die Verwendung von einer Druckluftkupplung pro Waggonseite – nur an der Lok befinden sich zwei Anschlüsse pro Seite. Sofern sich die Verbindungen alle auf einer Seite, befinden sind diese nach dem Schema kuppelbar. Wird bzw. ist ein Waggon mit dieser Einbausituation gedreht, wäre eine magnetische Verbindung nicht möglich … .



Der nächste Entwurf zeigt die Situation mit je zwei Bremsluftkupplungen pro Fahrzeugseite …


… die zwar optimal erscheint aber auch höher Kosten (mehr Kupplungssätze) verursacht. Ausgeschlossen dabei ist das „kreuzkuppeln“. Da bei dem Entwurf die Polseite „Nord“ immer nach außen und die Polseite „Süd“ nach innen zeigt. Somit liegt an der offenen Seite des Kupplungskopfes immer „Süd“ an … .
Diese beiden Beispiele sind vermutlich nicht die einzigen Möglichkeiten zur Verwendung von magnetischen Bremskupplungen. Wir – FREMO45 – haben nur an dieser Stelle bisher aufgehört weiter zu überlegen, da uns die Möglichkeiten (bisher) reichen. Optional ergibt sich auch im Betriebe, das nicht nur ein- bzw. doppelseitige Anschlüsse pro Wagenseite zu einander stehen. Klar geworden ist uns, dass bereits beim „aufstellen“ zu überlegen ist, wie rum die Fahrzeuge auf dem Arrangement / Anlage, zu stellen sind.

Die ersten Sets sind nun versendet und es folgt noch eine Übersicht zum empfohlenen Werkzeug für den Zusammen- bzw. Einbau.



In der kommenden Zeit werde ich im nächsten Beitrag auch noch eine Bauanleitung zur Orientierung einstellen. Bis dahin verweise ich auf die Anleitung zur Spur 0 Ausführung, die von den Schritten sehr ähnlich ist.
Und vielleicht erscheinen an dieser Stelle demnächst noch einige Erfahrungsberichte. Es freut mich / uns genauso, zu sehen, wo die Bauteile ihren Einsatzort finden werden … .

Viel Vergnügen!

Herzliche Grüße
Andreas





fredduck3@yahoo.de

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22

Thursday, September 16th 2021, 12:46am

Hallo Andreas,

dein Bericht ist sehr aufschlussreich! Ich habe mich schon gewundert, wie die Kupplungen einzubauen wären. Ich freue mich schon auf das erste Set, und hoffe, dass du viele Bestellungen bekommst.

Viele Grüße,

--
Tim

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Occupation: Patinierservice- http://becasse-weathering.blogspot.nl/

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23

Thursday, September 16th 2021, 9:23am

@Andreas, keine Mails angekommen, aber ich versuche noch in Plätzchen für Dich zu finden ;) die Bremsschläuche möchte ich mit auch mal ˋlive’ anschauen !

Michi
Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

24

Thursday, September 16th 2021, 9:51am

off topic


Hallo Michiel,

Mails sind raus - hat es jetzt geklappt?

Kannst Du auf die Schnelle sehe, ob
Du die Rundbriefe 5 + 6 /2021 erhalten hast?

Herzliche Grüße
Andreas

25

Sunday, October 17th 2021, 1:07pm

Hallo zusammen,

die Versionen 2 und 2.1 zur Montage an die Stirnseiten von Pufferbohle bzw. Frontplatten sind auch eingetroffen womit die Auswahl nun vollständig ist und die meisten Einbausituationen abgedeckt werden können




Off topic
Bedauerlicherweise hat die Gießerei (durch krankheitsbedingte Ausfälle) nur einen Teil der bestellten Gussteile für Maarn fertigen können. Der größere Teil der Bestellung trifft erst nach dem 25. Oktober ein … .Wer auf Nummer sicher gehen möchte und sich einen (Probe-) Bausatz in Maarn mitnehmen möchte, kann sich diesen - nach Verfügbarbeit - per Mail fredduck3@yahoo.de vorbestellen. Wenn gewünscht, können diese auch später nachgesendet werden. In diesem besonderen Fall, sende ich sie innerhalb D, portofrei zu. Hierzu bitte eine Lieferadresse mit angeben.




Probeweise habe ich die Köf II mit einem Satz der Version 2.1 ausgerüstet (die zu sehende Rangierkupplung ist nur provisorisch angebaut, da es sich um mein Arbeitsmodell handelt). Um den Kupplungskopf unten „einzuhängen“, ist ein Selbstbau aus einem Stückchen Rechteck-Material mit angelötetem 1,5 mm Drahtstück (aus der Restekiste) entstanden. Darin sitzt jeweils einer der überzählig beiliegenden Magnete.






Somit können die vorhandenen Löcher der Ursprungsteile genutzt werden. Für das Ventil habe ich hinten noch ein zweites Loch (für die „Leitung“) gebohrt. Es würde für die Montage aber auch ein Loch reichen.






Da bei dieser Lok die Einbauhöhe höher liegt als z.B. beim dem abgebildeten KM1 Waggon, empfiehlt sich eigentlich eine Schlauchlänge von 1,8 cm statt der oben angeführten 2,0 cm.






Wird jedoch „über Kreuz verbunden“ sind die 2,0 cm wieder passender









Herzliche Grüße
Andreas

This post has been edited 2 times, last edit by "Atelier AnSchu" (Oct 17th 2021, 5:37pm) with the following reason: Maße der Schlauchlängen korregiert ;-)


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26

Sunday, October 17th 2021, 4:15pm

Hello Andreas

Ich entschuldige mich, wenn ich eine triviale Frage stelle.
Wie können Sie diese tollen Produkte bestellen?
Viele Grüße
Gabriele


27

Sunday, October 17th 2021, 5:46pm

Hallo Gabriele,

zu meinem großen Bedauern, kann ich Ihre Frage inhaltlich nicht verstehen.
Können Sie sie präzisieren?

Sie können mich auch gern direkt kontaktieren unter fredduck3@yahoo.de

Vielen Dank!

Herzliche Grüße
Andreas

28

Monday, October 18th 2021, 9:15am

Sehr schön!

Hallo Andreas,
immer wieder schön anzusehen, auch wenn es beim Anschluss über Kreuz, noch etwas gewürgt aussieht.

Vielleicht besser einen anderen Wagen mit zwei Kupplungen dort einstellen!?
Hast du mal Testfahrten gemacht? Wie verhält sich das Ganze im (Modell-)Betrieb?

Wäre deine Lösung nicht auch für die Hersteller interessant, die ihre Fahrzeuge von Haus aus schon mit "beweglichen" Schläuchen anbieten?
Nach meiner Erfahrung muss man die Schläuche ständig wieder einhängen, weil sich sich immer wieder selbst aushängen.
Klebt man die nicht irgendwann fest, sind sie ein ständiges Ärgernis.

Letztlich bedeutet das doch: Wenn bewegliche Schläuche - dann auch wirklich kuppelbar!
Was zuverlässig bisher nur mit deinen funktioniert!
Ließen sich mehrere Hersteller darauf ein, wäre das m. E. ein großer Schritt Richtung mehr Vorbildnähe in unserer Spurweite. :D

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29

Monday, October 18th 2021, 10:14am

Letztlich bedeutet das doch: Wenn bewegliche Schläuche - dann auch wirklich kuppelbar!
Was zuverlässig bisher nur mit deinen funktioniert!

Guten Morgen Jan,

hab bei meiner V188-Doppellok Dingler-Bremsschläuche montiert,


die sind wie beim Vorbild gut (ent-) kuppelbar und halten auch zusammen. Hier muß man auch keine Magnetausrichtung beachten.
Gruß aus
Michael

30

Monday, October 18th 2021, 10:50am

Moin Michael,
dann ist dir gelungen, was mir bisher versagt war.
Allerdings werden die beiden Lokhälften im Modellbetrieb nie getrennt.
Bei einem mehrteiligem Zug dürftest du etwas brauchen, bis alle Einheiten verbunden sind.

  • »Michael Staiger« is a verified user

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31

Monday, October 18th 2021, 3:00pm

Hallo Jan,

diese Kupplungsköpfe muß man natürlich zusammendrehen wie beim Vorbild:


also anheben und zusammenfügen, dann nach unten bewegen daß sie sich um etwa 45° verdrehen und dabei verriegeln.
Eigentlich ganz einfach ;-))) Zwei Pinzetten sind da im Modell wohl nötig, Magnete zusammenschnappen lassen schon einfacher.
Gruß aus
Michael

32

Monday, October 18th 2021, 4:35pm

Danke Michael,
werde mal schauen, wie gut das funktioniert.

VG Jan

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33

Monday, October 18th 2021, 5:33pm

Hallo Jan,

also bei meiner Bremsschlauchkupplung kann ich die Kupplungsköpfe sicher kuppeln.

Für Reisezugwagengarnituren, die ja üblicherweise fest gekuppelt bleiben,
mag das angehen, aber Güterwagen ???

Einen komplett durchgekuppelten Zug???
Für schöne Fotos kann den Aufwand mal betreiben inkl. korrekter Stellung der Absperrhähne.

Bin gespannt, was die von Andreas Schuster dann kosten.

Viele Grüße
Michael

34

Monday, October 18th 2021, 11:22pm

Hallo Jan,

wie es auf dem Vorbildfoto im Beitrag 18 zu sehen ist, ist dies nicht sooo weit vom Vorbild entfernt.
Einzig die "Industrieradien" im Modell setzen hier die Grenzen :-)

Die Praxistauglichkeit wird vermutlich ein jeder für seine Gegebenheiten zuhause definieren / umzusetzen haben. Einzig das gemeinsame "Betrieb machen" mit Standarts /Normen wie z.B. im FREMO kann hier eine engere Definition schaffen. Ich habe hier nur versucht aufzuzeigen, wie sich z.B. die Schlauchlängen /Durchmesser in Anlehnung zum Vorbild darstellen.
Meine eigenen Versuche haben die Praxistauglichkeit gezeigt, dass eine dauerhafte Verbindung, bei gleichzeitiger sofortiger Trennung in Momenten der "Betriebsstörung", besteht.
Dieser Umstand hatte und hat oberste Priorität, wie mir Rückmeldungen aufzeigten. Durch "unglücklichen Umstände", können nur ineinander verhakte Verbindungen, eine Verkettung von Ereignissen (Entgleisungen) nach sich ziehen - muss nicht, aber kann. (Wer dies vertiefen möchte - gern in einem extra thread!)

Wer also viele "Industrieradien" daheim verbaut hat, ist gut beraten, zunächst eigene "Versuchsaufbauten" / Versuchsfahrten zu unternehmen, bevor eine größere Anzahl umgerüstet werden soll. Es liegt ausreichend Schlauch bei - mind. für jede Kupplung 2,5 cm plus x.


Da es sich hier eher um ein (nettes) Nischenprodukt und eine verspielte Liebhaberei, mit einem enormen Zeitanteil (und Fehlerquote in der Herstellung = Ausschuss im Guss, s. Beitrag 18 ) handelt, wird es für Hersteller nicht von Interesse sein, eine breite Ausrüstung der eigenen Fahrzeuge anzustreben. Die breite Masse der "plug & play Modellbahner", so stelle ich mal die These auf, wird so etwas für überflüssig halten. Für Klein(st)serienhersteller ist dies wieder etwas anderes. So hat Klaus Weihe für seine jetzt in Spur 0 erschienene E 63, damals in der Entwicklung, die erste Version der Luftkupplungen gewählt.
Anfragen sind natürlich gern willkommen Es würde uns freuen wenn es Eisenbahnmodellbauer gibt, die ebenso wie wir, eine Freude an den kleinen + kleinsten Details hegen und pflegen. Dies nicht aus dem Aspekt der Verkaufens, sondern aus dem Blick, etwas anzustoßen, (weiter) zu entwickeln und Andere daran teilhaben zu lassen, sowie vielleicht zu erleben, wie sich die "eigene" Idee in einem kleinen Kreis verbreitet ... .
Da ich mich selber bereits seit gefühlten 30 Jahren (es sind nun 22 Jahre in verschiedenen Spurweiten) mit der Umsetzung dieser Idee "beschäftige", ist es verständlicher Weise immer ein kleines Fest, wenn ein "Meilenstein in diesem Projekt" erreicht werden konnte. Mal schauen wo die Reise noch hin gehen wird ... . Ideen gibt es noch reichlich!
Vielen Dank an Alle, die dies bisher immer wieder mit unterstützt haben, um meine (nett formuliert) "kleinen spinnerten Ideen" zu realisieren ... ;-) !!

Herzliche Grüße
Andreas

This post has been edited 1 times, last edit by "Atelier AnSchu" (Oct 19th 2021, 8:34am) with the following reason: Ergänzung


35

Friday, November 19th 2021, 2:36pm

Einbau Hübner Behältertragwagen BT30

Hallo,

die derzeitig noch entstehende Bauanleitung, wird nicht die jeweilige Einbausituationen an den unterschiedlichen Waggontypen berücksichtigen können. Daher ergänze ich selber diesen Bericht noch um einige Beispiele. Mein Hauptinteresse liegt sich momentan auf den Hübner Modellen, da hierfür noch weitere Sachen in Planung sind … .

Als ersten Kandidaten „trifft“ es den Behältertragwagen, der diese Woche seinen Weg zu mir fand. Immerhin „schon“ mein 2. Spur 1 Waggon .. :]

Der Wagen besitzt einen Ausschnitt in der Pufferbohle, in den vermutlich das Hübner Zurüstteil eingeschoben wird.




Der erste Gedanke war, ein entsprechendes Kleinteil zum einstecken anfertigen, in das dann ein Loch für den Zapfen des Gussteils gebohrt wird, um beides einzukleben … .

Meinen zweiten Gedanken verfolgte ich dann weiter, da es auch einfacher hinzubekommen ist.

Zunächst die Luftleitung mit einem Schlitzschraubendreher etwas anheben und das überstehende Stück mit einem (watenfreien) Seitenschneiden abtrennen.






Nun etwas für „drei Hände“ - Leitung angehoben halten und mit einer spitzen Rundfeile, den Schlitz zur Pufferbohle hin, vertiefen …




.. . bis PB Unterkante




Im nächsten Schritt ein Loch mit 1,0 mm nahe der Luftleitungshalterung vorbohren.




Der endgültige Durchmesser richtet sich nach dem Durchmesser des Röhrchens, dass zur Verlängerung des Zapfens am Gussteil verwendet wird. Ich hatte noch eins mit 1,3 mm Außen- und 0,9 mm Innendurchmesser in der Restkiste. Die 0,9 mm Innendurchmesser werden noch um 2- 4 Zehntel aufgerieben, je nachdem, wie der Guss ausgefallen ist.
Die Länge des Röhrchens sollte 4,5 mm betragen. Für längere Stücke ist der Rangiergriffe zu lösen, da es ansonsten nicht in das gebohrte Loch eingeführt werden kann.
Hierbei ist alles so „stramm“ ausgefallen, dass später ein wenig Sekundenkleber ausreichen wird, um alles zu fixieren.
Die angegossene Luftleitung am Gussteil ist hinter der Schelle abzutrennen und zu versäubern (orangener Pfeil)




Um die Luftleitung des Waggons auf Höhe der Ventilleitung zu fixieren, diese herunterdrücken und die beiden Zapfen der Halterung (gelb) zusammendrücken.




Auf der Seite der Bühne links, kann es erforderlich sein, die Halteplatte des Ventils, links etwas zu befeilen. Ansonsten wird das Profil der Bühne u.U. zur Seite gedrückt.






Hier noch mit Absperrventilen, an denen der Hebel jeweils rechts sitzt.




Und so zum (korrekten :) ) Abschluss







Herzliche Grüße
Andreas

This post has been edited 1 times, last edit by "Atelier AnSchu" (Nov 21st 2021, 12:55pm)


36

Sunday, November 21st 2021, 1:04pm

Einbau Hübner Ommi51

Hallo,

als nächster Kandidat folgt der Ommi51 von Hübner.

Hier wäre eigentlich die Version 1 bzw. 1.1 für vorgesehen, d. h. das Ventil mit Halterung ist an der Pufferbohlenkante anzubringen. Zumindest ist auch das Modell für seine Originalteile dafür vorbereitet und hat entsprechend ergänzende Stücke mit an die Pufferbohle angegossen bekommen.




Für den Puristen wären daher diese beiden Angüsse zu entfernen und entsprechende Löcher für das neue Zurüstteil – ob nun mit angegossenem oder separatem Hebel – zu setzen.
Eine bebilderte Umsetzung spare ich mir an dieser Stelle, da ich viel mehr zwei weitere Optionen vorstellen möchte.
Diese richten sich an Modelleisenbahner, die mit gewissen Kompromissen „leben“ können und den größeren Werkzeugeinsatz eher vernachlässigen und so auf „kurzem Weg“ zu einem ansehnlichen Ergebnis kommen möchten.

Option 1 - mit den Versionen 2 oder 2.1
Entfernen der beiden Nietnachbildungen am Anguss der PB






Option 2 - mit den Versionen 2 oder 2.1
Entfernen eines Teils der Haltenachbildung am Gussteil






Zu beiden Möglichkeiten gehört, dass die für die Nachbildung der Luftleitung am Gustteil, ein Röhrchen von außen 2,0 mm und innen 1,4 mm und 6,5 mm Länge gebraucht wird. Die Nachbildung der Luftleitung mit Lot verzinnen, Röhrchen aufstecken und es mit dem Lötkolben vonau0ßen erhitzen, sodass es auch die Leitung gleitet – versäubern.

Das Loch in der PB zunächst mit 1,6 mm vorbohren und anschließend mit 2,0 mm nachbohren. Da der Waggon dabei in der Hand gehalten wird, empfehle ich diesen Weg um zu vermeiden, dass der Bohrer mit 2,0 mm gleich wegspringt … .




Für den Ruhehaken, der in das Loch unter der PB seinen Platz bekommt, wird ein Röhrchen mit 1,5 mm außen und 1,1 mm innen, sowie von 2,5 mm Länge vorbereitet und auch auf dessen Zapfen gelötet.






Das Röhrchen auf der Luftleitung schaut hinter der Pufferbohle etwas heraus. Darin kann die Nachbildung der Waggonleitung eingesteckt werden.









Nun fehlt zum Abschluss nur noch die farbliche Behandlung
Für Kleinteile verwende ich die Brünierung von AK interaktive – z.B.

Kleine Menge in einem Schraubglas abgefüllt, ermöglicht es die Teile im Bad zu schütteln, um die entstehende Bläschenbildung zu unterbinden. An diesen Stellen findet sonst keine Brünierung statt. Bei einer Anwendung mit Pinsel, entfällt dies – aber ich bin etwas bequem ;-)





Und noch feucht aus dem Bad … .





Herzliche Grüße
Andreas



P.S.: TIPP:
Wer öfter mal Profile, Röhrchen etc. mit kleinen Maßen / Durchmessern ab zu längen hat, dem sei ein „Scharnierabschneider“ empfohlen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Preisen. Mein Alltagsfavorit ist dieses Modell mit einem interessanten Preis / Leistungsverhältnis. Zudem bietet er die Möglichkeit, den Handgriff abzuschrauben und das Oberteil einzuspannen




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Saturday, November 27th 2021, 8:04am

Update

Hallo,

zwischenzeitlich hat sich bereits ein „Update“ zu den Versionen mit beweglichen Hebeln ergeben.

In der ersten Gussserie hatte ich wie weiter oben beschrieben, M 0,8 Muttern für die Welle des Hebels beigelegt. Nun hat die Welle kein Gewinde und die Gewindegänge der Muttern werden zur Anpassung an die Welle auch nicht gebracht. Das aufsetzen auf die Welle mittels Pinzette ist nicht für jeden unbedingt eine Tätigkeit, die ein Jubel hervor ruft … ;-)
Auch das flach feilen um knapp die Hälfte der Höhe nach dem auflöten der Mutter, hat dazu beigetragen, nach weiteren Optionen zu suchen.

Zufriedener bin ich nun mit folgender Lösung:
Statt der 2 Muttern, enthalten die Bausätze der 2. Guss-Serie im nächsten Jahr nun 3 gefräste Mutternimitate, in einer Stärke von 0,6 mm. Es sind nach dem verlöten nur noch ein paar Feilstriche nötig. Außerdem bleiben sie mit einem Steg verbunden bis sie angelötet sind. So vereinfacht sich die Handhabung / das Handling mit ihnen.








Ganz meiner Devise – das Bessere ist der Feind des Guten :)

Herzliche Grüße
Andreas

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