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  • "Blechbahner" started this thread

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1

Monday, October 7th 2019, 10:12pm

Aufarbeitung Märklin 5501, pr T3

Hallo liebe Foristen!

bei mir hat sich eine "fußlahme" T3 aus der Zugpackung 5501 eingefunden, bei der ich etwas Hilfe benötigen würde. Sie liess sich zwar im Märklin-Motorla-Format auf Adresse 1 ansprechen, fuhr aber nicht wirklich lang, irgendwann hörte man, dass der Motor frei drehte während die Lok sich nicht mehr bewegte. Eine erste Durchsicht lässt darauf schließen, dass Getriebe und Motorschnecke in Ordnung sind. Ich vernute mal, dass das Getriebe wegen verhärtetem Fett nicht mehr richtig bewegte und sich der Motor dann nach oben wegdrückte. Da ich noch nicht viel Erfahrungen mit dem Aufarbeiten von Loks habe, stellen sich mir meine Fragen:

1. Kann mir jemand mit einer Anletung zu dieser T3 aushelfen? Eine Explosionszeichnung gibt es schon mal hier: http://www.spur-1-freunde.de/pdf/mae-ers…e/BR89-5501.pdf
2. Wie weit muss ich die Lok zerlegen, um das alte Fett entfernen zu können (wahrscheinlich muss ich auch an die Achesen ran, habe da aber etwas Sorgen, dass mir die Achsen aus dem Rahmen fallen könnten und ich dann das Gestänge nicht mehr hinbekomme).
3. Womit kann ich das alte Fett am besten entfernen?
4. Gibt es empfehlungen für ein gutes Getriebefett?

5. Da der Decoder ja uralt ist, bietet sich ja der Ersatz gegen einen aktuellen Decoder an. Ich würde vermutlich zu einem ESU Lokpilot v4 greifen, der kann immerhin bis zu 1,1A Fahrstrom liefern. Wenn sich das bewährt, evtl. Austausch durch einen Loksound v5. Da das mein erster Umbau wäre möchte ich erstmal vorsichtig sein und nicht zu viel investieren, falls ich den Decoder schrotten sollte. Es gibt hier einen Thread, demzufolge ich mit dem H0-Decoder gut auskommen müsste. Gibt es evtl. eine bebildete Umbauanleitung?

6. Weiterhin sind bei der Lok einige der grün gespritzen Leitungen auf dem Kessel verbogen bzw. die Farbe abgekratzt. Kann man dafür evtl. Ersatz bekommen?
7. Und es fehlt auch ein Fenstereinsatz im Führerhaus hinten, gibt es hierfür noch eine Bezugsquelle?

Vielleicht hat ja auch jemand ein paar nicht mehr benötigte T3-Teile abzugeben, dann würde ich mich über eine PN sehr freuen!

Schon mal ganz herzlichen Dank!

Viele Grüße

Dirk

2

Monday, October 7th 2019, 11:32pm

Hallo Dirk, schau mal auf meiner Homepage, ich habe 2 T3 umgebaut. Da sind einige Bilder. Du musst den Führerstand abnehmen, ggf. auch den Kessel.
Das Getriebe benötigt ein viskoses Fett und neigt zu Rasseln.
Gruss Matthias
https://mat-spur1.jimdofree.com/

Wonach du sehnlich ausgeschaut - es wurde dir beschieden
Du triumphierst und jubelst laut: „Jetzt hab’ ich endlich Frieden!“
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Wilhelm Busch

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3

Tuesday, October 8th 2019, 7:44am

Hallo,

ich verlinke auch mal meinen Thread zum Umbau meiner T3. Leider fehlen unterdessen einige Bilder zum Auseinandernehmen und interessanten Stellen.

https://s1gf.de/index.php?page=Thread&th…=28022&pageNo=1

Grundlegend empfiehlt sich bei einem Umbau die Lok komplett zu zerlegen, zur Stromabnahme ein paar Pilzkontakte (Dingler, oder andere) zu spendieren. Ein ESU H0 Decoder langt, aber dann bitte ein großes POWERPACK einbauen. Kein Kleines. Der H0 passt neben den Stehkessel. Link oder rechts geht beides, bei mit ist er rechts.

Ich habe bei meinem Umbau keinen Motortausch vorgenommen, jedoch habe ich zwei weitere umgebaut, welche mit einem SB Motor bekommen. Läuft damit etwas leiser und besser.

Fenster gibt es bei Hoffmanns Modelbau.

Leitung und Original Anbauteile gibt es meist in Netz und E..y. Ansonsten gehören die bekannten Händler für Messingteile zu den Bezugsquellen. Rainer Herrmann hat auch oft noch Märklinteile in seinem Fundus.

Bei Fragen einfach mailen. Versuch so schnell wie möglich zu antworten.

Viele Grüße

Marc
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

Mein Avatar hätte ich gerne!

Gab es mal von Bockholt in 2010.

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4

Tuesday, October 8th 2019, 11:13am

Hallo Matthias,
Hallo Marc,

Euch beiden schon mal herzlichen Dank für die Links zum Umbau, vor allem die Bilder dazu auf Matthias Seite sind für mich schon Gold wert, ebenso die Hinweis zur Reduktion der Laufgeräusche, die sind in der Tat nicht unerheblich.

@Matthias: Darf ich dann noch fragen, welches "mittelviskose Fett" da verwendet wurde? Und woher wurden die glatten Haftreifen bezogen? Ich kenne bisher nur den Verweis auf Tauschachsen von Mohring, die werden aber wohl nicht mehr gefertigt.

@Marc: Auch nochmal vielen Dank für die Bezugsquellen sowie den Hinweisen mit dem großen Powerpack und den Pilz-Kontakten! Da ist mir allerdings noch nicht klar, wo ich die ansetzen soll. Ich nehme mal an, dass an den ersten beiden Achsen Strom abgenommen wird, die dritte Achse hat ja die Haftreifen. Bringt es trotzdem etwas, hier zusätzliche Kontakte zu verbauen, weil z.B. in den Kurven ja die Spurkränze an den Schienenkanten anliegen?

Auf einen Motortausch würde ich gern verzichten, weil ich kein Werkzeug zum Abziehen des Antriebszahnrads von der Motorwelle habe.

Offen wäre für mich noch die Frage, wie ich das alte Fett am besten entfernen kann. SR24?

Vielen Dank!

Dirk

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5

Tuesday, October 8th 2019, 11:52am

Hallo Dirk,

um das Abziehen des Motorritzels brauchst du dir keine Gedanken machen, wenn du einen ;guckstduhier; Umbausatz von SB-Modellbau benutzt. Ich habe den in einer T3 von mir auch verwendet. Die Lok läuft damit auch sehr langsam noch ruckfrei. Sie lässt sich mit diesem Motor sogar leicht schieben. Das Getrieberasseln hat sich bei mir leider nicht verbessert. Wenn du ein großes Powerpack einbaust, wären auch die Schwungmassen obsolet. Ohne gibt's den Umrüstsatz jedoch nicht.

Viel Spaß mit der Lok.

Gruß Martin

6

Tuesday, October 8th 2019, 7:41pm

Ich habe ein Kugellagerfett genommen. Reinigung mechanisch, dann SR24.
Ja, die Radreifen sind von Mohring aufgezogen worden, aber es sind Originale von Märklin von einer Ausbauachse (ebay).
Manchmal werden Einzelteile angeboten, ggf auch mal gezielt im Spur 1Treff oder bei Rainer Herrmann anfragen.
Gruss
Matthias
https://mat-spur1.jimdofree.com/

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Wilhelm Busch

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7

Tuesday, October 8th 2019, 8:51pm

Hallo Martin und Matthias!

Vielen Dank für den Link zum passenden Faulhaber-Motor! Vielleicht werde ich später mal daruaf zurück kommen, wenn ich mit dem aktuellen Motor nicht klar komme. Im Moment würde ich gern erstmal sehen, wie weit ich mit dem derzeit verbauten Motor komme, insbesondere unter Nutzung der von Matthias auf seiner Homepage beschriebenen Methode des Abfeilens der Schrägverzahnung zur Reduzierung des Laufgeräusches.

Vielen Dank auch nochmal für die Hinweise zum Fett und zur Entfernung des alten Fetts! Dann werde ich jetzt mal Den Fenstersatz, den Decoder, das Fett und SR24 bestellen, ich hoffe ein paar Urlaubstage Anfang der kommenden Woch zur Instandsetzung zu nutzen.

Viele Grüße

Dirk

8

Thursday, October 10th 2019, 9:51pm

Viel Erfolg! Aber erwarte keine Wunder beim Getriebe - es bleibt hörbar...
Gruss Matthias
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Wilhelm Busch

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9

Thursday, October 10th 2019, 9:56pm

Danke für die guten Wünsche! Ich bin einfach mal gespannt, was sich rausholen lässt. Der Decoder und das SR24 sind verschickt, hoffentlich kommt beides morgen an, mir kribbelt es schon in den Fingern! :)
Ich werde auf jeden Fall berichten.

Viele Grüße

Dirk

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10

Friday, October 11th 2019, 9:27pm

So, heute gingen die Arbeiten mal los. Das alte Fett lässt sich mit einer Zahnbürste und SR24 wirklich gut entfernen. Bei den kleinen Zahnrädern im Getriebe brauch ich jedoch was kleineres, ich werde es mal mit Interdentalbürsten versuchen.

Ein paar Fragen hab ich dann aber doch mal wieder. Im Fahrwerksdeckel (Nr. 19. in der oben verlinkten Explosionszeichnung) ist eine Ausbuchtung für ein großes Getriebezahnrad. In dieser war viel Fett und darin eine Art Metallasche. Davon habe ich mal ein Bild angehängt, da ich keine Ahnung habe, wo die hingehören könnte. Zum Größenvergleich liegt eine Gleisklammer darüber.

Zudem ist mir aufgefallen, dass der Deckel nicht gerade ist sondern ein wenig gewölbt. Ich kann mir vorstellen, dass das dann Probleme mit dem Fahrwerk verursacht, weil die mittlere Achse dann zu viel Spiel nach unten hat. Tatsächlich ist es so, dass das Fahrwerksgestänge manchmal leicht blockiert und dann hebt es die vorderste Achse vom Gleis. Ich habe mal die Stellung des Gestänges fotografiert, in der das passiert.

Da ich zum Ausbau der alten Decoderplatine ja auch mindestens die ersten beiden Achsen herausnehmen muss, wollte ich fragen, ob es Tipps gibt, wie ich das Fahrwerk ohne Blockade wieder hineinbringe. Mit solchen Arbeiten habe ich leider keine Erfahrung. Falls es mir jemand zeigen könnte, wäre ich auch bereit, einen kleinen Obolus als Entschädigung zu leisten. Ich bin zwar im Bonner Raum ansässig, aber auch regelmäßig im Raum Hagen/Dortmund bzw. an und an in Frankfurt.

EDIT: Kann mir evtl. jemand mit einer Anleitung zur T3 weiterhelfen? Insbesondere zum Thema: Was muss bei der Wartung geschmiert/gefettet werden.

Nochmals vielen Dank für alle Hilfe!

Dirk
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This post has been edited 1 times, last edit by "Blechbahner" (Oct 11th 2019, 9:40pm)


11

Friday, October 11th 2019, 11:02pm

...nur nicht so ängstlich...

...die T 3 ist ein dankbares Objekt erste Erfahrungen mit dem Basteln an Spur 1 Loks zu sammeln....

Das Fahrwerk der T 3 ist insgesamt nicht sehr präzise gearbeitet, ist aber eine tolle Basis zum Verbessern. Beim Zerlegen solltest Du auf die Kreuzkopfgleitbahnen achten, die gerne an den Zylindern abbrechen.

Die Radsätze laufen selten wirklich "rund", was auf die Achsisolierung per Kunststoffhülse zurückzuführen ist. Somit erklärt sich ggf. auch das "Klemmen" des Gestänges. Die Achsen sind in Messingbuchsen gelagert, die manchmal auch schon "ab WerK" nicht sauber in Ihrer Führung liegen.

Abschrauben des Deckels unten ( 4 Schlitzschrauben ) und Kontrolle bringt Abhilfe. Das Getriebegehäuse sitzt bei einigen Modellen zu tief auf dem Rahmen und damit gibt es eine zu starke Pressung der Ritzel auf die Antriebsachse und entsprechende "Klemmungen" mit unsauberen Lauf und Geräuschen. Zwei Unterlegscheiben M3 bringen definitiv Abhilfe.

Ein ESU H0 Dekoder ist völlig ausreichend für diese Lok, selbst wenn der Originalmotor beibehalten wird. Eine so ausgestattete Lok ist bei mir seit 2005 im ständigen Betrieb... Ein SB-Motor allein ändert nichts am Getrieberasseln. Entfetten und neu Einfetten ebenfalls nicht.

Faulhabermotor, Getriebeübersetzungsänderung und anheben des Getriebes um 0,5mm führten bei meinen T 3 zum Verstummen der lästigen Begleitgeräusche...dazu gibt es hier Berichte und bei Youtube auch Videos..... :D

https://www.youtube.com/watch?v=zcrxQg0H15o

https://www.youtube.com/watch?v=OjTUHcSCoLU&t=6s

https://www.youtube.com/watch?v=4z6Puoa5s4c

https://www.youtube.com/watch?v=U7gCTdSSb4Y

Wie o.g. gibt es einige Threads zur T 3 hier, die immer wieder die Probleme mit dem lästigen Rasseln behandeln, meine T 3 rasseln nach Umbau auf Faulhaber und Getriebeanpassung garnicht mehr, wobei alle eine Unterlegscheibe M3 bds. bekommen haben(Motorbefestigung)

Vielleicht hilft es ja, stehe gerne für Fragen diesbezüglich zur Verfügung...

LG

Michael
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12

Saturday, October 12th 2019, 7:23pm

Hallo Michael,

ganz herzlichen Dank für die Informationen! Da ich die T3 halbwegs günstig bezogen habe, sehe ich sie auch als dankbares Übungsobjekt an, vor dem Fahrwerk bzw. dem Gestänge habe ich jedoch weiterhin großen Respekt.
Die Unterlegscheiben werde ich beim nächsten Baumarktbesuch auf jeden Fall besorgen und Deinen Tipp ausprobieren! Auf den Videos läuft sie ja wirklich gut und mit wenig Eigengeräusch! Auch der Sound gefällt mir. Darf man fragen, was Du verbaut hast? Bzgl. der Sounddateien habe ich in älteren Thrreads ja gelesen, dass tlw. auf andere Bauarten zurückgegriffen wurde, weil die von Esu(?) angebotenen nicht befriedigt haben.

Viele Grüße

Dirk

13

Saturday, October 12th 2019, 10:54pm

...meine Sounddateien...

...sind allesamt von ESU... der Dekoder ist ein Loksound 3.0( glaube ich) war damals aktuell und ich habe auch etwas gebastelt. Radsynchronizität hatte ich mit Reedkontakten erreicht, die leider nicht so zuverlässig arbeiteten wie gewünscht und so bin ich über die Dekodereinstellung bei einem akzeptablem Ergebnis angelangt....

LG
Michael
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14

Sunday, October 13th 2019, 12:12pm

Hallo Michael,

vielen Dank! Sound wird bei mir noch etwas warten müssen, erstmal wollte ich einen normalen Lok-Pilot verbauen um zu sehen, dass die Elektrik so tut wie ich mir das vorstelle. Bei 27,-- für den Decoder ist die Investition erstmal überschaubar, auch wenn ich den ersten Decoder "verheizen" sollte. Wenn das erfolgreich war, wäre das nächste Projekt einen LokSound 5 einzubauen, ebenfalls im H0-Format.

Gibt es irgendwo einen Thread, in dem Dein Umbau beschrieben ist? Beim Sound-Thema scheint ja einiges an Experimenten erforderlich gewesen zu sein, bis er lief wie erwartet, aber auch so einen Getriebeumbau macht man ja nicht mal so eben.

Viele Grüße

Dirk

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15

Sunday, October 13th 2019, 1:59pm

Hallo Dirk,

bei ESU sind die Sounds "BR65" "BR 66" (nur für 5.0) und "BR95" empfehlenswert, wichtig ist dabei die Qualität des Lautsprechers, der sollte möglichst niedrige Frequenzen darstellen können. Diese Lautsprecher kosten zwar etwas mehr aber es lohnt sich m. E.
Im vergleich mit ESU bietet ja kein anderer Sounddecoderhersteller eine größere Auswahl und mit dem ESU-Lokprogrammer kann man die Sounds noch sehr schön den eigenen Wünschen anpassen.

Gruß
Michael

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16

Sunday, October 13th 2019, 6:50pm

Hallo Michael,

herzlichen Dank! Ich finde es echt interessant, dass es keinen Sound für die T3 gibt, immerhin gibt es ja noch betriebsfähige Exemplare, z.b. hier:
https://www.dampflokwerk.de/portfolio-vi…er-unter-dampf/

Vielleicht schreibe ich auch mal Lenz an. Die haben für ihre T3 ja auch einen eigenen Sound entwickelt, zusammen mit der Firma Dietz (vgl. Betriebsanleitung Decoder, S.20). Da Lenz ja auch Decoder verkauft, sollte dieses Ansinnen ja nicht zu "unsittlich" sein, und ein Lenz Gold+ liefert auch immerhin noch 1A Motorstrom.

Der Hinweis mit dem Lautsprecher ist natürlich auch wichtig, da scheint es ja im Prinzip immer auf Visaton herauszulaufen, oder? Viel schwieriger ist natürlich das Thema "Unterbringung". Im Führerhaus wie bei den Märklin-Sound-T3 finde ich es nicht wünschenswert. Im Kessel fehlt eine vernünftige Abstrahlmöglichkeit nach außen, dass dürfte wohl zu leise und zu dumpf werden.

Viele Grüße

Dirk

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17

Sunday, October 13th 2019, 8:02pm

herzlichen Dank! Ich finde es echt interessant, dass es keinen Sound für die T3 gibt, immerhin gibt es ja noch betriebsfähige Exemplare

Hallo Dirk,

ein "Sound" von einer bestimmten (Dampf-) Lok-Baureihe ist relativ uninteressant, wenn der Lautsprecher ihn nicht "wahrheitsgetreu" darstellen kann. Die von mir genannten Sounds haben gegenüber älteren deutlich mehr Klang (Mehrkanal), was dann auch mit eigentlich zu kleinen Lautsprechern noch gut rüberkommt.
Nach meinen Erfahrungen mit etwa 12 oder 14 umgebauten Loks ist eine Soundprojekts erst in der entsprechenden Lok wirklich beurteilbar. Und falls man dann mit der Klangwirkung nicht zufrieden ist, probiert man es einfach mal mit einem anderen Soundprojekt. Wichtig dabei ist daß man sich in den "Sound" der Vorbildlok ein bisschen einhört, nicht nur die Dampfschläge sondern auch der Pfeifen und Pumpen und die Geräusche im Leerlauf. Das geht recht gut bei youtube, am besten noch mit den Laptop-Lautsprechern, die sind meist besser als die gern genutzten Visaton unserer Lokmodelle.
Letztendlich muß man dann nur noch die Pfeifen und Pumpengeräusche denen am Modell angebrachten anpassen. So hat die T3 z. B. die gleiche - preussische - Pfeife wie die 95 und viele weitere Preussenloks.
Empfehle Dir also zunächst eine gute Hardware zu verbauen, die Software lässt sich dann jederzeit mit wenig Aufwand optimieren.






Meine T3 hat eine (schwarze Aluminium-) Lautsprecherbox im Führerstand, die wird nur durch die Personale verdeckt. Jeder andere mögliche "Standort" in der Lok hätte keine aktzeptable Lautsprechergröße gebracht, übrigens kein Visaton - die halte ich grundsätzlich für zweite Wahl! Weiß jetzt grad leider nicht mehr, welcher Lautsprecher verbaut ist. Aber wie gesagt, der Frequenzgang sollte weiter runtergehen als bei den Visaton um Dampfschläge schön darstellen zu können.

Gruß
Michael

This post has been edited 2 times, last edit by "Michael Staiger" (Oct 14th 2019, 9:30am)


18

Sunday, October 13th 2019, 10:28pm

...nun ja...

...einen wirklich besseren Platz als im Führerhaus wirst Du nicht finden, allerdings kann man den LS auch hinlegen, so habe ich das gemacht. Führerhausboden gelöchert, in der 2.Version da soweit wie möglich ausgeschnitten und den 40mm ESU LS passend zu Loksounddekoder eingebaut. Dem Lokführer fehlt das li., dem Heizer das rechte Bein....klar ist das nur ein Hauch von Geräusch im Vergleich zum Original, daher kann man sich ja auch an Dateien anderer Baureihen bedienen, eine richtige T 3 kommt eh nicht raus :D da brauchts halt ein wenig Phantasie.
Wichtiger finde ich daher stimmige Ablaufprogramme und Nebengeräusche.....

LG

Michael
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19

Sunday, October 13th 2019, 11:11pm

....klar ist das nur ein Hauch von Geräusch im Vergleich zum Original ...

Hallo Michael,


deshalb steht ein größerer LS als Schrank in meiner T3, die hört sich schon recht gut an und dafür hab ich auf den Führerhausdurchblick verzichtet.
Und, wie schon gesagt, die Sounddaten sind relativ Baureihenunabhängig da sie auch durch beste Lautsprecher so verfälscht werden daß man verschiedenste ausprobieren muß um etwas befriedigendes zu erreichen.

Gruß
Michael

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20

Monday, October 14th 2019, 9:13am

Hallo Michael Spur 1 pur

ich glaube auch das man aus der Märklin T3 noch sehr gut was machen kann .
August 2010 habe ich meine umgebaut , damals nur das nötigste . Darum hat sie auch heute noch einen Fx V3.0 sowie SB-Mot . Läuft immer noch sehr schön .
Getriebeprobleme wie von Dir angesprochen .
Das Führerhaus wollte ich freihalten . daher sitzt der recht große Decoder weiterhin im Kessel , den Lautsprecher flach Esu 50449 40 mm habe ich unter das Führerhausdach gehängt .
Die Schallkapsel auf die notwendige Höhe reduziert , dann sieht man im Normalbetrieb nichts davon und die Schallwellen breiten sich frei aus . s.Foto

ein Sound von einer Heißdampflok passt natürlich nicht zu einer Nassdampflok .

Von Esu gibt es heute Decoder die höchstens 1/3 vom Platzbedarf haben . Daher werde ich meine beiden T3 nochmals umbauen . Dann bekommen die auch einen Raucherzeuger .
und vor allem die Haftreifen weg!
Mit den Original Märklin -Achsisolierungen ist es sehr schwierig die Räder sauber zum laufen zu bringen . Dafür braucht man neue Hartkunststoffbuchsen .
Man kann natürlich auch eine Seite der Lokräder mit Messingbuchsen versehen , Frage der Isolierung .
Abdrehen der Spurkränze führt auch nicht zur Präzision .
Alte Radreifen runter , Neue rundlaufende drauf . Sterne einpressen , Achsbohrungen neu , zentriert auf Achspassmaß bringen , Nabe von der Vorderseite her plandrehen .
Erst dann kann man die jetzt Räderrohlinge in die Radglocke einspannen , Profil drehen , fertig . Für den neuen Nabenüberstand passend die Silberstahlachse fertigen und die Radsätze kurbelgerecht montieren .
Hier kann man natürlich die Spurkranzhöhe reduzieren , äußeren und inneren Radreifendurchmesser anpassen , dann bekommt man schon sehr vorbildähnliche Räder .
Oder man macht sich neue Räderurmodelle , die dann evtl. mit aufgenieteten Gegengewichten .
Gehäusedetailierung etc. dann sowieso .
Viel Arbeit , das ist eben so beim Hobby

L.G.
Günter
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Günter, Großhettstedt, Ilmtal